Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Simon Witsch wäre gerne in den Fraktionsvorstand gewählt worden.
+
Simon Witsch wäre gerne in den Fraktionsvorstand gewählt worden.

Kommunalpolitik

Frankfurter Jusos hadern mit SPD-Fraktionsvorstand im Römer

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
    schließen

Der 28-jährige Simon Witsch fiel bei der Wahl durch. Die Jusos haben dafür kein Verständnis. Fraktionschefin Ursula Busch weist die Kritik zurück.

Die Frankfurter Jusos kritisieren die Altersstruktur im Fraktionsvorstand der SPD im Römer. Hintergrund ist die gescheiterte Wahl des früheren Juso-Sprechers Simon Witsch.

Dem Fraktionsvorstand gehören nach der Wahl in dieser Woche an: Ursula Busch als Vorsitzende, Roger Podstatny, Sylvia Kunze, Kristina Luxen und Jan Klingelhöfer. Mit 43 Jahren ist Kunze die Jüngste in dem Gremium. Der 28-jährige Witsch war im ersten Wahlgang gescheitert.

„Die SPD-Fraktion im Römer hat deutlichen Nachholbedarf bei der Eingliederung junger SPD-Mitglieder“, sagte Juso-Sprecher Lukas Schneider. Sein Co-Sprecher Paul Lüber verwies darauf, dass viele junge Menschen der Stadtverordnetenversammlung angehörten. In den meisten anderen Fraktionen bekämen diese auch wichtige Posten.

„Die Ergebnisse bei den jungen Wähler:innen zeigen, dass uns andere Parteien hier leider längst den Rang abgelaufen haben, mit so einem Verhalten wird sich dies auch so schnell nicht ändern“, kritisierte Karla Alpers, ebenfalls Sprecherin der Jugendorganisation. Witsch selbst drückte sich auf FR-Anfrage diplomatisch aus: „Ich kann verstehen, dass die Jusos sauer sind, da sie knapp 30 Prozent der SPD-Mitglieder vertreten.“ Die Fraktion entscheide aber eigenständig, „was zu respektieren ist“.

Kein Verständnis für die Kritik der Jusos zeigte Fraktionsvorsitzende Busch. Es sei mitnichten so, dass junge Menschen in der SPD keine Verantwortung übernehmen könnten. So sei Witsch etwa planungspolitischer Sprecher der Fraktion. Auch in die Aufsichtsräte der städtischen Gesellschaften habe die SPD viele junge Stadtverordnete geschickt. Die Wahl des Vorstands sei aber eben eine Entscheidung der gesamten Fraktion.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare