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Helfer aus Frankfurt waren in Nordrhein-Westfalen und in der Eifel im Einsatz, zuletzt in Stolberg Foto: Marius Becker/dpa
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Helfer aus Frankfurt waren in Nordrhein-Westfalen und in der Eifel im Einsatz, zuletzt in Stolberg

Hochwasser

Frankfurter Helfer zurück aus Krisenregionen

  • VonThomas Schmidtutz
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Feuerwehr, DLRG, THW unterstützen Rettungsarbeiten nach dem Hochwasser in NRW und in der Eifel. Mehr als 70 Stunden waren die Mitglieder im Einsatz.

Die Helfer aus Frankfurt sind vom Einsatz zurück: 31 Mitglieder der Berufsfeuerwehr und mehrerer freiwilligen Feuerwehren sowie 25 Mitglieder der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) sind gestern von Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) willkommen geheißen worden. Sie waren nach der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen im Einsatz.

„Florian Frankfurt 6-11-02 meldet sich zurück bei unserer Leitfunkstelle Frankfurt“, schreibt Frank auf seinem Facebook-Account – nachdem er die Hilfskräfte auch persönlich begrüßt hatte. „Wow, was für ein Moment“, sagt der Dezernent. Gesund, aber müde seien die Helfer nach mehr als 70 Stunden Einsatz für Menschenrettung, technische Hilfe und Erkundung. „Diese Stunden haben sich tief in das Bewusstsein unserer Einheiten gebrannt“, hätten ihm die Helfer berichtet, so Frank.

Die Feuerwehr war zuletzt in Stolberg im Einsatz, einer Stadt mit 56 000 Einwohnern östlich von Aachen. Wie die Pressesprecherin der Feuerwehr, Anne Walkembach, erläutert, war der Katastrophenschutzzug dort rund um die Uhr im Einsatz. Die Einsatzkräfte „haben Menschen gerettet, sie haben das Elend gesehen, sie haben nur zwei Stunden geschlafen“. Der NRW-Krisenstab, der die Einsätze koordiniere, weise jeder Einheit Aufgaben zu. Wenn diese erfüllt sind, können die Helfer wieder nach Hause fahren, werden durch andere Teams ersetzt.

Der Wasserrettungszug der Frankfurter DLRG ist seit gestern Nachmittag ebenfalls wieder zurück. „Wir sind durch einen Zug aus Niedersachsen abgelöst worden“, berichtet Linus Pohlitz, Vizevorsitzender des Ortsverbands der Lebensretter. Abmarsch mit sieben Fahrzeugen und vier Rettungsbooten sei am Freitagmorgen um sieben Uhr gewesen. „Wir sind nicht zum Einsatz gekommen“, sagt Pohlitz. „Zum Glück.“ Für den Fall, dass einer der Dämme oder Stauseen in Nordrhein-Westfalen geborsten wäre, hätten die Frankfurter ausrücken müssen. „Wir waren in der Düsseldorfer Messe stationiert, als Back-up für den Fall der Fälle.“

Im Einsatz war hingegen das Technische Hilfswerk: „17 Mitglieder des THW Frankfurt waren am Mittwoch und Donnerstag im Landkreis Ahrweiler“, erklärt Sprecher Alexander Mann. Das THW als Bundesorganisation werde umschichtig eingesetzt, damit nicht die Freiwilligen einer einzigen Kommune über lange Zeit im Einsatz seien.

Mann unterstützt auch das Presseteam des THW-Landesverbands und war in dieser Eigenschaft gestern beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in Schuld und Adenau dabei. Merkel hatte das Hochwassergeschehen dort als „surreal“ und „gespenstisch“ bezeichnet.

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