Frankfurt

Frankfurter Haltestelle wird später barrierefrei

Pläne für Straßenbahn-Station Karmeliterkloster waren Thema im Hessischen Landtag. Minister Al-Wazir gibt Auskunft.

Die neue Straßenbahn-Haltestelle Karmeliterkloster soll bis 2021 barrierefrei gestaltet werden. Das sehen die Pläne der Stadt Frankfurt nach Angabe des hessischen Verkehrsministers Tarek Al-Wazir (Grüne) vor.

Der Frankfurter FDP-Politiker Yanki Pürsün hatte sich im Hessischen Landtag verwundert geäußert, „dass in Frankfurt eine neue, nicht barrierefreie Straßenbahn-Station eröffnet“ worden sei. Er bat Al-Wazir um Auskunft.

Der Minister antwortete, er habe sich im zuständigen Frankfurter Verkehrsdezernat erkundigt. Danach sei die derzeitige Haltestelle Karmeliterkloster nur vorläufig eingerichtet, da noch umfangreiche Umbauten an der Straße bevorstünden, bei denen auch eine „Verschiebung der Gleisachse“ vorgesehen sei. Erst danach solle die endgültige – und dann zur neuen Position der Gleise passende – barrierefreie Haltestelle geschaffen werden. Al-Wazir äußerte Verständnis für das Vorgehen.

Pürsün wies darauf hin, dass nach dem Personenbeförderungsgesetz bis Anfang 2022 eine „vollständige Barrierefreiheit“ erreicht werden solle.

Die Station Karmeliterkloster (Kornmarkt) auf der Altstadtstrecke wurde vor einem Jahr in Betrieb genommen. Dort halten die Straßenbahn-Linien 11, 12 und 14.

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