1. Startseite
  2. Frankfurt

Frankfurter Günthersburghöfe: Schulbau am Park wird geprüft

Erstellt:

Von: Sandra Busch

Kommentare

Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) lässt prüfen, ob eine Schule in den Günthersburghöfen gebaut werden kann.
Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) lässt prüfen, ob eine Schule in den Günthersburghöfen gebaut werden kann. © peter-juelich.com

Bildungsdezernentin Sylvia Weber will bis zum Sommer Klarheit darüber haben, ob in den Günthersburghöfen eine Schule gebaut werden kann.

Ob nördlich des Günthersburgparks im Nordend eine Schule gebaut werden kann, „das prüfen wir gerade“, sagt Bildungs- und Baudezernentin Sylvia Weber (SPD). Da nach Koalitionsvertrag nur noch auf versiegelten Flächen in den Günthersburghöfen gebaut werden dürfe, „müssen wir schauen, wie das dort geht“. Sie rechnet damit, dass die Prüfung bis zu den Sommerferien abgeschlossen ist und „und wir dann wissen, ob ein Schulbau dort möglich ist“. Gleichzeitig werde auch geprüft, ob sich das Gelände als Interimsstandort für eine Schule eigne.

Das Baugebiet Günthersburghöfe war eigentlich als Standort für das Gymnasium Ost geplant. Doch die ursprünglich geplante Bebauung der Günthersburghöfe war von den Grünen gekippt worden, nun soll nur noch auf versiegelten Flächen gebaut werden. Dass die Schule aber dort entstehen soll, dafür sprachen sich bereits SPD, FDP und CDU aus, auch die Grünen haben nichts prinzipiell gegen eine Schule an dem Standort. Auch der zuständige Ortsbeirat, Stadtelternbeirat und Stadtschüler:innenrat unterstützen das Vorhaben. Die Bürgerinitiative „Grüne Lunge“ hatte sich zunächst gegen einen Schulbau ausgesprochen, bei der Demonstration am Samstag für einen Schulbau in den Günthersburghöfen zeigte sie sich aber dialogbereit und forderte ein Gutachten.

Die Schule wird wegen der steigenden Zahl an Schüler:innen benötigt. „Wir brauchen diese Gymnasialplätze“, sagt Weber. In diesem Jahr müssten 18 Klassen über die Kapazität der Schulen hinaus aufgemacht werden. Sechs Klassen werden im Gymnasium Süd entstehen, das im Sommer eröffnet. Die restlichen zwölf müssen die bestehenden Schulen auffangen. Weber sucht parallel zur Standortprüfung nach einer alternativen Fläche fürs Gymnasium Ost. „Wenn es eine Alternative gibt, auf der wir schnell bauen können, dann werden wir das machen.“

Auch interessant

Kommentare