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Wohnungen

Frankfurter Grüne fordern neue Förderrichtlinien

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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In der Frankfurter Platensiedlung stehen 80 geförderte Wohnungen leer. Grüne und Linke fordern deshalb eine Überarbeitung des Förderprogramms.

Nachdem die Frankfurter Rundschau öffentlich gemacht hat, dass in der Ginnheimer Platensiedlung 80 geförderte Wohnungen seit Monaten leer stehen, fordern die Frankfurter Grünen eine Überarbeitung des zweiten Förderwegs für Mietwohnungen. Es sei gut, dass es in Frankfurt Programme für vergünstigten Wohnraum über die klassischen Sozialwohnungen hinaus gebe. Es zeige sich aber, dass diese nicht optimal funktionierten. „Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden“, sagen Martina Feldmayer und Bastian Bergerhoff, die Spitzenkandidat:innen der Grünen zur Kommunalwahl am 14. März.

Die Stadt müsse gezielt „Hürden abbauen“, bei der Antragstellung wie beim Zugang zu den Wohnungen, fordern die Grünen. „Es ist zum Beispiel nicht zielführend, dass Menschen mit Anrecht auf eine Wohnung im ersten Förderweg vom Mittelstandsprogramm grundsätzlich ausgeschlossen sind.“ Die Grünen werben zudem dafür, dass Investoren einen höheren Anteil an Sozialwohnungen zu bauen haben.

Die Linke im Römer wirbt für eine Rückkehr zum früheren Modell für die Mieten im Förderweg 2. Das jetzige Niveau von je nach Einkommen und Haushaltsgröße 8,50, 9,50 und 10,50 Euro pro Quadratmeter hält sie für zu hoch. Es sei kein Wunder, dass die von der ABG errichteten Wohnungen leer stünden, wenn diese fast doppelt so teuer seien wie die Bestandswohnungen im Viertel, sagt der Stadtverordnete Eyup Yilmaz. Mit einem Antrag an das Stadtparlament schlägt die Linke vor, dass die Fördermieten je nach Einkommen des Haushalts 15, 25 oder 35 Prozent unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen sollten. Damit diese in teuren Vierteln nicht dennoch sehr hoch sind, sollen die Mieten zugleich 25 Prozent des Haushaltseinkommens der Bewohner:innen nicht übersteigen dürfen.

Das Planungsdezernat hatte bereits am Donnerstag auf Anfrage angekündigt, die Richtlinien für die Vergabe der Wohnungen des Förderwegs 2 etwas zu lockern. So soll etwa auch ein Haushalt mit drei statt vier Personen eine eigentlich für vier Menschen gedachte Wohnung beziehen können.

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