Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wirtschaft in Frankfurt

Frankfurter Gründerfonds braucht Aufstockung

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
    schließen

Die Frankfurter Wirtschaftsförderung zieht Zehn-Jahres-Bilanz des Gründerfonds für Start-Ups und hofft auf zusätzliches Geld. Wirtschaftsdezernent Markus Frank hat schon eine Summe im Kopf.

Von 96 Erfolgsgeschichten sprechen die Verantwortlichen mit Blick auf die zurückliegenden zehn Jahre, seit denen es den Frankfurter Gründerfonds gibt. Bei einer Pressekonferenz am Montag, bei der die Broschüre zur Jubiläumsbilanz vorgestellt wurde, hob Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) hervor, wie viel der Fonds zum Image Frankfurts als Gründerstadt beigetragen habe.

Der Gründerfonds unterstützt Menschen, die ein Unternehmen aufbauen wollen, bei der Finanzierung ihrer Geschäftsidee. Maximal 50 000 Euro gibt es dafür. Eher geringe Summen, die Banken häufig nicht gewähren, weil die Erträge angesichts des Risikos zu niedrig sind. Der Fonds sichert 80 Prozent des Darlehens ab, fünf regionale Banken übernehmen die Finanzierung der Ideen.

Unterfüttert wird das Ganze mit der Expertise der Frankfurt School of Finance and Management, deren Tochtergesellschaft alle Ideen und Businesspläne prüft. Nach der Kreditvergabe werden die Unternehmer:innen fünf Jahre lang begleitet.

So wurden in den vergangenen zehn Jahren 262 Konzepte eingereicht, von denen 111 mit insgesamt drei Millionen Euro finanziert wurden – 15 Gründungen scheiterten. Die übrigen schafften 600 Arbeitsplätze. Die Ideen kommen aus 15 unterschiedlichen Branchen, unter anderem Mode, IT, Lebensmittel oder Handwerk.

Die Fondsmittel stoßen aber aktuell an ihre Grenzen. Dezernent Frank würde zukünftig gerne mindestens 400 000 Euro pro Jahr einfließen lassen. „Das wird in der Corona-Krise für Diskussionen sorgen. Aber damit bekommen wir den Motor auch wieder zum Laufen.“

Die Broschüre zu „10 Jahre Frankfurter Gründerfonds“ gibt es online unter http://bit.ly/gruenderfonds-10.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare