Campus Westend

Frankfurter Goethe-Uni: Urteil zum Studierendenhaus

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Der Hessische Verwaltungsgerichtshof weist im Eilverfahren Klagen von Anwohnern zurück. Nach der Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs möchte die Goethe-Universität nun in Abstimmung mit den zuständigen Ministerien den Bau des Studierendenhauses auf dem Campus Westend weiter vorantreiben.

Ein zügiger Baubeginn des neuen Studierendenhaus auf dem Campus Westend scheint näher zu rücken. Wie das Präsidium der Goethe-Universität am Montag mitteilte hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel im Eilverfahren zweitinstanzlich Klagen der Anwohner gegen die Baugenehmigung vollumfänglich zurückgewiesen.

Nach dieser Entscheidung möchte die Goethe-Universität nun in Abstimmung mit den zuständigen Ministerien den Bau des Studierendenhauses weiter vorantreiben.

Der Verwaltungsgerichtshof hatte mit dem am 20. Dezember übersandten Beschluss vom 12. Dezember im Eilverfahren entschieden, dass die Anwohnerklagen gegen das 16 Millionen Euro teure Bauvorhaben insgesamt abgewiesen werde. Diese hatten gegen eine Realisierung des Studierendenhauses Lärmschutzgründe geltend gemacht. Der Beschluss des Gerichts sei nicht anfechtbar. Wie aber ein VGH-Sprecher gegenüber der FAZ betonte, sei noch keine Entscheidung im Hauptsacheverfahren gefallen.

Die schnelle Realisierung des Gebäudes auf dem Campus Westend war zuletzt immer wieder ein Streitthema zwischen Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) und Präsidium der Goethe-Universität.

In einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren im Februar hatte das Verwaltungsgericht Frankfurt geurteilt, dass mit dem Bau des Studierendenhauses nur begonnen werden könne, wenn zugleich „lärmintensive Nutzungen“ in der Zeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr untersagt würden. Der Asta hatte zuletzt bekanntgegeben, er wolle aufgrund dieser Nutzungseinschränkungen für Fachschaften, Studi-Partys bis hin zum „Pupille-Kino“ die Realisierung des Studierendenhaus zunächst nicht mehr weiter verfolgen und am bisherigen Standort in Bockenheim verbleiben.

Das Präsidium betonte, dass das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs ihr Vorgehen an der schnellen Realisierung des Bauvorhabens festzuhalten bestätigtete.

Auch der Asta freut sich. Der Verwaltungsgerichtshof habe ihre Bauänderungen zum Lärmschutz anerkannt. Die Asta-Vorsitzende Kyra Beninga sagt: „Das Urteil ist ein echtes Weihnachtsgeschenk.“

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