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Frankfurter Goethe-Uni: Debatte um Kandidatenliste zur Präsidentenwahl geht weiter

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
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Am Mittwoch gab es zwar ein Gespräch zwischen Hochschulrat und Senat - doch ohne Ergebnis. Nun folgt eine Sondersitzung des erweiterten Senats nächste Woche. 

Immer noch keine Einigung gibt es im Streit zwischen Hochschulrat und Senat um die Kandidaten-Liste für die Präsidentenwahl der Frankfurter Goethe-Universität. Am Mittwoch gab es zwar ein Gespräch zwischen Hochschulrat und Senat – doch ohne Ergebnis.

Deshalb, so berichtet ein Senatsmitglied, soll es am kommenden Mittwoch eine Sondersitzung des erweiterten Senats geben, in der entschieden werden soll, wie weiter verfahren wird.

Eine Option sei, dem Hochschulrat das Misstrauen gegenüber auszusprechen. Denn die Mitglieder des Senats sind weiter empört: Drei Bewerber und eine Bewerberin hatten sich bei der hochschulöffentlichen Anhörung in der vergangenen Woche vorgestellt. Während der erweiterte Senat alle vier, aber zumindest drei von ihnen für die Wahl am 8. Juli für geeignet hielt, schlug der Hochschulrat nur zwei vor: die amtierende Präsidentin Birgitta Wolff und den ehemaligen Uni-Vizepräsidenten Enrico Schleiff.

Beworben hatten sich aber auch der Psychologieprofessor Holger Horz sowie der externe Kandidat Jan Palmowski, Professor für Neuere Geschichte an der University of Warwick in England. Den „Alleingang den Hochschulrats“ kritisieren Senatsmitglieder und fordern zumindest eine Dreier-Liste mit Horz als Kandidaten.

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