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Die Gastronomen hoffen jetzt auf die Freiluftsaison. Christoph. Boeckheler
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Die Gastronomen hoffen jetzt auf die Freiluftsaison. Christoph. Boeckheler

Frankfurt

Frankfurter Gastronomen: „Wir brauchen unbedingt Öffnungsperspektiven.“

  • Kathrin Rosendorff
    VonKathrin Rosendorff
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Beim zweiten „Gastrogipfel“ tauschten sich die Hotel-und Gastrobranche und die städtische Gesundheitsbehörde zu möglichen Öffnungen aus. Auch die Kinos hoffen auf eine Perspektive. Oberbürgermeister Peter Feldmann will Frankfurter Open-Air-Sommer unterstützen.

Eine Verpflichtung zu Schnelltests in der Tagesgastronomie sei weder zielführend noch umsetzbar. „Das Infektionsgeschehen kommt nicht aus unseren Betrieben. Die größte Gefahr geht von unkontrollierten Zusammenkünften im privaten Bereich aus,“ betont James Ardinast beim zweiten Gastro-Gipfel in Frankfurt. Ardinast ist im Vorstand des Dehoga Frankfurt und Mitglied der Initiative Gastronomie Frankfurt. Madjid Djamegari, der Vorsitzende der Initiative, sagt: „Wir brauchen unbedingt Öffnungsperspektiven“. Zum „Gastro-Gipfel“ hatte Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) am Mittwoch Vertreter:innen der Gastronomie und Hotelbranche eingeladen. Im Fokus stand der Austausch mit der städtischen Gesundheitsbehörde zu den möglichen Öffnungsperspektiven des Gastgewerbes.

Robert Mangold, Vizepräsident des Dehoga Hessen, betonte, dass die Öffnung der Betriebe zeitgleich mit der in Aussicht gestellten Öffnung der Außenterrassen zu Ostern erfolgen solle. Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, René Gottschalk, rechnete damit, dass Ende des zweiten Quartals eine deutliche Entspannung der Situation erfolgen könne. Grundvoraussetzung für weitere Lockerungen sei eine strukturierte Impfung und damit eine empfohlene Herdenimmunität von 66 Prozent. Bis dahin seien Hygienekonzepte das oberste Gebot.

IHK-Präsident Ulrich Caspar betonte, Gastronomie und die Hotellerie hätten in den vergangenen Monaten massiv in die Qualität ihrer Hygienekonzepte investiert, um einen sicheren Aufenthalt im Gastgewerbe zu ermöglichen. Er hielt eine baldige Öffnung der Innen- und Außengastronomie und der Übernachtungsbetriebe auch aus touristischen Anlässen für vertretbar. „Das Ziel muss es sein, die existenzbedrohende Lage vieler Betriebe zu beenden.“

Auch wirtschaftlich stark getroffen sind die Kinos. „Wir brauchen dringend eine Öffnungsperspektive für unsere Kinosäle“, sagte Christopher Bausch, Betreiber der Kinos Harmonie und Cinema, bei einem Treffen mit Oberbürgermeister Peter Feldmann. Feldmann schlug vor, von Juni bis Ende September Open-Air-Kino in zentraler Lage in Frankfurt zu unterstützen.

„Was wir brauchen sind Flächen, auf denen zwei- bis vierhundert Besucher mit Abstand ungestört auf eine Leinwand schauen können“, so Bausch. Mit Antje Witte, Betreiberin des „Orfeo’s Erben“, ist er mit anderen Kinos im Gespräch, um einen Frankfurter Open-Air-Kino-Sommer zu organisieren.

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