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Hühnermarkt in der Neuen Frankfurter Altstadt 2019. Christoph Boeckheler
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Der Hühnermarkt in der Neuen Frankfurter Altstadt 2019. (Archivfoto)

Corona-Pandemie

Lockerungen in Frankfurt – Was sich ab Montag ändert

  • Helen Schindler
    VonHelen Schindler
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Nach Monaten darf die Außengastronomie in Frankfurt wieder öffnen. Der DEHOGA schätzt allerdings, dass nur 40 Prozent der Gastro-Betriebe am Pfingstmontag aufmachen werden.

Frankfurt – „Wir werden am Montag nicht gleich Vollgas geben“, sagt Sascha Euler, einer der Inhaber des „Naiv“ in der Fahrgasse. „Bei gutem Wetter öffnen wir, bei schlechtem Wetter bleibt das Naiv geschlossen beziehungsweise bieten wir dann nur, wie gehabt, unsere Speisen und Getränke zum Take-away an.“

Bleibt die Inzidenz in Frankfurt auch am Samstag unter 100, kommt ab Montag Stufe 1 des hessischen Öffnungsplans zum Tragen. Dann darf auch die Außengastronomie unter Auflagen wieder öffnen. Bewirtet werden dürfen negativ getestete Personen ebenso wie vollständig Geimpfte und Genesene. Die „Coole Branche“, der Zusammenschluss von Dehoga Frankfurt, Frankfurt Hotel Alliance und Initiative Gastronomie Frankfurt, wertet die Öffnung als positives Signal, sagt aber auch, die Stimmung sei nicht euphorisch.

Corona-Lockerungen in Frankfurt: Öffnung der Außengastronomie – Bedingungen nicht wirtschaftlich

Kerstin Junghans, stellvertretende Geschäftsführerin des Dehoga Hessen, sieht in der Öffnung „ein positives Signal, zumal wir uns mit Blick auf die Zahlen vor zwei Monaten noch nicht vorstellen konnten, dass eine Öffnung bei Inzidenzen um die 100 denkbar ist.“ Allerdings seien die Bedingungen nicht wirtschaftlich, staatliche Hilfen müssten weiter fließen. Junghans schätzt, dass maximal 40 Prozent der gastronomischen Betriebe in Frankfurt am Montag öffnen werden.

Die mangelnde Wirtschaftlichkeit ist es auch, die Goran Petreski, Inhaber des „Vaivai“ im Grüneburgweg, davon abhält, am Montag zu öffnen: „Wenn ich die Maschinerie hochfahre, muss ich die Sicherheit haben, dass es eine Zeit lang auch weitergeht. Ein Auf und Zu ist zu kostspielig.“ Petreski warte deshalb lieber ab und hoffe, dass er im Juni wieder öffnen könne.

Bleibt die Inzidenz weitere 14 Tage unter 100, tritt Stufe 2 des Öffnungsplans in Kraft. Damit könnte die Außengastronomie ab dem 7. Juni ohne Test besucht werden und die Innenbereiche dürften mit Testnachweis wieder genutzt werden.

Corona in Frankfurt: Auch Hotels dürfen wieder öffnen

Zuständig für das Kontrollieren der Nachweise sind die Gastronom:innen. „Gäste sollten am besten einen Test aus einem Testzentrum vorweisen können. Das sollte man bei den Reservierungen direkt mit sagen, denn eine Testung im Tagesgeschäft und unter Aufsicht des Gastronomen ist nur bei einer überschaubaren Anzahl von Gästen umsetzbar“, sagt Junghans.

Auch die Hotels dürfen in Stufe 1 unter Auflagen wieder Tourist:innen empfangen. „Die Frankfurter City-Hotels werden – im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen – am längsten Zeit benötigen, um wieder wirtschaftlich arbeiten zu können“, sagt Christian Henzler von der Frankfurt Hotel Alliance. „Es sind in den nächsten Monaten keine größeren Kongresse in der Pipeline, das Tagungsgeschäft liegt aufgrund mangelnder Planungssicherheit am Boden, und es fehlen die Reisenden aus dem Ausland.“ Trotzdem sei die Öffnungsperspektive ein Schritt in die richtige Richtung. Er hoffe, dass touristische Reisen bald wieder möglich seien und auch die Geschäftsreisen wieder anziehen.

Das Pfingstwochenende lockt nach draußen oder lädt zum Kurzurlaub ein. Doch was ist in Zeiten der Pandemie in Hessen möglich? Die Übersicht „Was gilt wo in Hessen?“ hilft. (Helen Schindler)

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