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Die blaue und ebenso unorthodox hairgestylte Damencombo Laing.

W-Festival

Frankfurter Frauenfesttage

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Das W-Festival bringt Sängerinnen und Stimmung in die Stadt.

Die Frauen kommen. An diesem Mittwoch geht es los, zum achten Mal schon ist Frankfurt der Schauplatz des „Women of the World“-Festivals, kurz: W-Festival. Bekannte Künstlerinnen – von Namika bis Suzi Quatro, von Alice Merton bis Bonnie Tyler – werden bei insgesamt neun Auftritten auf der großen Bühne stehen. „Umsonst und draußen“ gibt es weitere neun Acts zu sehen.

Den Auftakt macht wie im vorigen Jahr eine Veranstaltung im Ignatz-Bubis-Saal des jüdischen Gemeindezentrums im Westend. Lola Marsh heißt das israelische Duo, Yael Shoshana Cohen singt, Gil Landau spielt Gitarre, Indie-Pop ergibt das zusammen – und eine „Charme-Offensive“, bescheinigen die Veranstalter.

Am Donnerstag rockt dann Suzi Quatro die Alte Oper, bevor die niederländische Soulsängerin Kovacs in Sankt Peter übernimmt. Tags darauf wechseln sich Namika und Alice Merton in der Alten Oper ab, und am Samstag singt Bonnie Tyler ebendort. Zu erwarten ist „Lost In France“, wie ihr erster Hit in den 70ern hieß, diesmal last not least in Frankfurt. Nein, nicht ganz: Den Abschluss macht Singer-Songwriterin Lotte wiederum in Sankt Peter.

Die Frankfurter Pop-Poetin Fee. Ihre neue Single heißt „Beweg deinen Arsch“.

Wie in den vergangenen Jahren will das Festival dazu beitragen, die Welt weiblicher zu machen. Gerade in diesem Jahr ist die Gleichberechtigung ein großes Thema, nicht zuletzt bei den 70-Jahre-Feiern fürs Grundgesetz. „Mit dem W-Festival setzen wir ein Zeichen und tragen unseren Teil zur positiven Entwicklung bei“, sagt Festivalmanagerin Klara Alfieri, „nicht nur in der Festivallandschaft, sondern für alle Frauen – vor und hinter der Bühne.“

Krankheitsbedingt muss Sängerin Elif absagen; wer schon Tickets für ihr Konzert hat, kann damit zum Auftritt von Lotte gehen oder die Karten umtauschen. Gleich zwei Mal wird dafür die Frankfurter Lokalmatadorin Fee zu sehen und zu hören sein: am Freitag als Support vor Alice Merton in der Alten Oper, zuvor aber schon am Auftakt-Abend um 20 Uhr auf der Open-Air-Bühne am Friedrich-Stoltze-Platz. Dort spielt ebenfalls am Mittwochabend die Siegerin des Nachwuchswettbewerbs, Kate Louisa, und am zweiten Abend, Donnerstag, die bemerkenswert blaue und ebenso unorthodox hairgestylte Damencombo Laing.

Der Stoltze-Platz mitten in der Stadt wird auch das Zentrum des Festivals sein, an dem sich Musikfreunde treffen können, etwa bei peruanischer Küche und an einem Aperol-Bar-Truck. Die ersten 100 Aperol-Spritz-Drinks gehen in einer Zwei-für-einen-Aktion über den Tresen. Es gibt fair gehandelte Bio-Limonade, Gratispopcorn beim Sparkassen-Bulli, und der Rhein-Main-Verkehrsverbund fährt mit einem Lastwagen voller interaktiver Spiele vor. Wer nur abhängen und den Konzerten lauschen will, kann sich in eine der Hängematten auf dem Platz fläzen.

Alles Weitere und Informationen zum Ticketkauf gibt es auf der Festival-Homepage www.w-festival.de.

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