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Trotz leerer Hallen will der Flughafen Frankfurt kein Geld vom Staat.
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Trotz leerer Hallen will der Flughafen Frankfurt kein Geld vom Staat.

Wirtschaftskrise durch Corona

Frankfurter Flughafen will keine Hilfe

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Der Lobbyverein Pro Flughafen fordert Geld vom Staat. Doch der Konzern will es nicht.

Frankfurt - Staatliche Unterstützung für Fraport fordert der Vorsitzende der Bürgeraktion Pro Flughafen, Klaus-Peter Willsch. Bund und Land sollten der Flughafenbetreiberin schnell und unbürokratisch die Kosten erstatten, die durch das Offenhalten des Airports während der Krise entstanden seien. Willsch beziffert sie mit einem zweistelligen Millionenbetrag pro Monat. 

Trotz des massiven Einbruchs der Passagierzahlen sei der Airport für Rückholer-Flüge, für Erntehelfer sowie Krankenflüge in Betrieb geblieben. Auch habe der Flughafen eine wichtige Rolle in der Bekämpfung des Virus gespielt, so der Lobbyist. In den vergangenen Wochen seien täglich mehr als 200 Tonnen medizinische Waren umgeschlagen worden.

Fraport winkt auf FR-Anfrage ab. Der vom Flughafenverband ADV verlangte Ausgleich der Vorhaltekosten der Flughäfen sei zwar grundsätzlich sinnvoll. Gleiches gelte für die zweite Forderung Willschs nach Zugang zu den Sonderkreditprogrammen der KfW und der Länder. 

Doch der Frankfurter Airport benötige keine finanzielle Hilfe vom Staat, sagt Sprecher Torben Beckmann und bekräftigt das, was Vorstandsvorsitzender Stefan Schulte in den vergangenen Wochen mehrfach betonte: „Die Fraport AG ist solide finanziert und verfügt über ausreichend Liquidität, um die aktuelle Situation notfalls noch über viele Monate durchzustehen.“

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