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Frankfurter Flughafen: Schutz der Nachtruheals Daueraufgabe

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Der BUND begrüßt das Bußgeld gegen die Airline. Damit schütze die Landesregierung die Gesundheit der Bürger.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) begrüßt das „konsequente Vorgehen“ des Landes Hessens gegen die Verspätungslandungen am Frankfurter Flughafen. „Störungen der Nachtruhe sind kein Kavaliersdelikt“, sagte Thomas Norgall, stellvertretender Landesgeschäftsführer. „Die Ahndung der verspäteten Flugbewegungen muss zum Standard werden, um ein Zeichen für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu setzen.“

Am Dienstag hatte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) mitgeteilt, dass die Fluggesellschaft Laudamotion ein Bußgeld von 272 500 Euro zahlen müsse. Konkret geht es um einen Flug aus Mallorca im Sommerflugplan 2018, der fast immer zu spät war, so dass er nicht vor 23 Uhr landen konnte. Das ist nur gestattet, wenn sich die Verzögerung nicht aus der Flugplangestaltung ergibt. Vorausgegangen waren aufwendige Ermittlungen und 163 Verfahren gegen Piloten sowie zwei weitere Airlines, die eingestellt wurden.

Der BUND erinnerte daran, dass das Durchsetzen der Nachtflugbeschränkung von 23 bis 5 Uhr eine Daueraufgabe sei. Im vergangenen Jahr habe es in dieser Zeitspanne jede Nacht im Schnitt ein bis drei Flugbewegungen gegeben.

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