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Im Integrationskurs lernen Flüchtlinge Deutsch.
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Im Integrationskurs lernen Flüchtlinge Deutsch.

Flüchtlinge in Frankfurt

Wie Frankfurter Flüchtlingen helfen können

  • Marie-Sophie Adeoso
    VonMarie-Sophie Adeoso
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Viele Initiativen engagieren sich für Flüchtlinge. Ab September soll es eine zentrale Koordinierungsstelle der Stadt geben. Wir zeigen schon jetzt beispielhaft, wo sich die Frankfurter einbringen können.

Wie sie helfen können?, fragen Leserinnen und Leser der Frankfurter Rundschau dieser Tage oft in Reaktion auf die Asyl-Berichterstattung.

Eine zentrale Anlaufstelle, die darüber Auskunft geben könnte, fehlt bislang. Doch seit Juni arbeiten zwei Mitarbeiterinnen des Sozialdezernats daran, mit dem Projekt „Frankfurt hilft“, an dem auch neun Stiftungen beteiligt sind, einen Überblick über Hilfsangebote zu erarbeiten. „Aufgabe soll es sein, die Bürger in bestehende Projekte zu lenken und aufzuzeigen, wo Bedarf für Engagement besteht“, sagt Manuela Skotnik, die Sprecherin des Dezernats. Ab September soll „Frankfurt hilft“ als Koordinierungsstelle erreichbar sein. Doch schon jetzt bieten viele Initiativen Möglichkeiten, sich zu engagieren. Eine Auswahl:

Academic Experience Worldwide: Dass Flüchtlinge vielfältige Kompetenzen mitbringen, ist die Grundannahme der Projektgründerinnen Merle Becker und Melusine Reimers. AEW will asylsuchende Akademiker in ein universitäres Umfeld integrieren und vermittelt Tandempartnerschaften mit Studierenden der Goethe-Universität. Zusätzlich gibt es Beratungs- und Bildungsangebote. Gesucht werden neben Tandempartnern auch Freiwillige, die AEW bei Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Administration unterstützen. Kontakt: info@aeworldwide.de, weitere Infos: www.aeworldwide.de

Amnesty International: Die Lokalgruppen der Menschenrechtsorganisation organisieren öffentliche Aktionen oder Schulbesuche. Zudem bietet eine Asylgruppe wöchentliche Rechtsberatung für Flüchtlinge an. Wer hierbei helfen möchte, wird vorab geschult. Kontakt: Telefon 069/ 496149, asyl@amnesty-frankfurt.de, Infos: www.amnesty-frankfurt.de

AWO, „Herzlich ankommen“: Vornehmlich an unbegleitete minderjährige Flüchtlinge richtet sich das Projekt der Arbeiterwohlfahrt. Ehrenamtliche unterstützen Kinder und Jugendliche durch Bildungs-, Sport- und Kulturaktivitäten, je nach Bedarf in den Asylunterkünften der Stadt. Da auch kurzzeitiges Engagement gefragt ist, eigne sich das Projekt gut für Berufstätige und Unternehmen, so Pilar Madariaga von der AWO-Freiwillig-Agentur. Einführungsseminar für Interessierte: 26. September, 14 bis 18 Uhr, Anmeldung: herzlichankommen@freiwillig-agentur.de, Telefon 069/ 298901611, Infos: www.freiwillig-agentur.de

Evangelische Kirche: Das Programm „Socius“ bildet Mentoren aus, die Flüchtlinge im Alltag begleiten. Ein Einstieg ist erst wieder im Frühjahr 2016 möglich. Kontakt: stephanie.hoehle@frankfurt-evangelisch.de, Telefon 069/921056681, Infos: www.frankfurt-evangelisch.de

Katholische Kirche: Über die Möglichkeiten, Flüchtlinge in den Gemeinden und Caritas-Einrichtungen zu unterstützen, informiert das Programm „On your Side“ an vier Abenden ab dem 23. September. Das Seminar für (angehende) Ehrenamtler umfasst unter anderem auch die Bereiche Asylrecht und Fluchtursachen. Anmeldung und Informationen unter Tel. 069/ 800 8718 410, sozialpastoral@stadtkirche-ffm.de

No Border: Das antirassistische Bündnis blockiert Abschiebungen und organisiert Demos. Kontakt: noborderffm@riseup.net

Project Shelter: Das Kollektiv von Geflüchteten und Einheimischen möchte ein selbstverwaltetes migrantisches Zentrum gründen. Neben politischen Aktionen werden obdachlose Flüchtlinge unterstützt auch mit Unterkünften und Sachspenden. Kontakt und Infos: facebook.com/Project.Shelter.FFM

Teachers on the Road: Für Deutschkurse, Übersetzungen oder Hilfe bei Behördengängen werden laut Gründer Uli Tomaschowski Freiwillige gesucht. Gerne auch mit Kenntnissen nicht-europäischer Sprachen wie Tigrinya, Urdu, Arabisch.

Kontakt: teachers-ffm@nksnet.org, 0173/8315758. Infos: nksnet.wordpress.com

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