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FDP

Frankfurter FDP spottet über die Stadtregierung

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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Spitzenkandidatin Annette Rinn spricht beim Jahresempfang über die Günthersburghöfe und über Parkplätze.

Es geht ums Kuscheln bei der Frankfurter FDP. Zum einen, weil Spitzenkandidatin Annette Rinn beim Jahresempfang auf einem kuschelig aussehenden Sofa hockt. Zum anderen, weil sie die Nase voll hat von der „Kuschelkoalition“, wie Rinn die Stadtregierung nennt. Insbesondere CDU und Grüne suchten gerade die Nähe zueinander, hat sie festgestellt. Dabei – und jetzt fällt der Begriff zum (vorerst) letzten Mal –, dabei gehe es gerade überhaupt nicht kuschelig zu auf der Regierungsbank, sagt Rinn und verweist auf den Konflikt um die Günthersburghöfe. Da wollen die Grünen die Bebauung der versiegelten Flächen verhindern, was die CDU (und noch etwas mehr die SPD) ziemlich empört.

Naturgemäß geht es vor allem um die Kommunalwahl beim Jahresempfang, und gäbe es das verdammte Virus nicht, dann wäre das Theater Alte Brücke rappelvoll mit FDP-Mitgliedern, die Rinn zujubeln würden. Weil man das so macht mit einer Spitzenkandidatin eine knappe Woche vor der Wahl. Und weil Rinn auf dem Sofa eine energische Rede hält, in der sie etwa sagt, die Stadt müsse endlich aufhören, Parkplätze zu vernichten.

Immerhin: Rinn ist nicht ganz alleine auf der Bühne. Der FDP-Kreisvorsitzende Thorsten Lieb ist auch da. Und Bettina Stark-Watzinger, Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion. Die spricht sich dagegen aus, den Reichen etwas wegzunehmen, und möchte Menschen fördern, die Eigentum erwerben. Das findet Rinn vermutlich auch richtig. Aber sie hat derzeit andere Probleme – mit der gar nicht kuscheligen Kuschelkoalition.

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