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OB-Wahl in Frankfurt: FDP setzt auf Yanki Pürsün

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Von: Georg Leppert

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Yanki Pürsün treibt die Aufklärung des AWO-Skandals voran.
Yanki Pürsün treibt die Aufklärung des AWO-Skandals voran. © christoph boeckheler*

Der Fraktionschef im Römer soll am 5. März bei OB-Wahl antreten. Die FDP-Basis muss dem Vorschlag am Mittwoch noch zustimmen.

Die FDP möchte bei der Frankfurter OB-Wahl am 5. März den Stadtverordneten und Landtagsabgeordneten Yanki Pürsün ins Rennen schicken. Wie die FR am Sonntagabend erfuhr, wird der Vorstand um Parteichef Thorsten Lieb den Mitgliedern beim Parteitag am Mittwoch einen entsprechenden Vorschlag machen. Die Basis muss der Kandidatur des 50-Jährigen dann zustimmen.

Die FDP hatte vor einigen Wochen entschieden, bei der Wahl ums Frankfurter Stadtoberhaupt anzutreten. Doch die Suche nach einer Kandidatin oder einem Kandidaten gestaltete sich schwieriger als gedacht. Zunächst schloss Parteichef Lieb, der im Bundestag sitzt, eine Kandidatur aus.

OB-Wahl in Frankfurt: FDP hoffte auf Wüst

Intensiv bemühte sich der Vorstand nach FR-Informationen um Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst als Kandidatin. Doch die 33-Jährige lehnte ab.

Dass es nun auf Pürsün herausläuft, ist keine große Überraschung. Der Fraktionsvorsitzende im Römer hat sich in den vergangenen Jahren intensiv um die Aufklärung des AWO-Skandals bemüht und hinterfragte dabei auch die Rolle des früheren Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD) kritisch. Die Abwahl Feldmanns trieb er maßgeblich voran. Doch auch Pürsün zögerte zunächst, da er als Fraktionschef und Landtagsabgeordneter bereits mit politischer Arbeit ausgelastet ist.

Beim Parteitag der hessischen FDP wurde er auf Listenplatz sieben gewählt. Sofern die Partei bei der Landtagswahl rund 5,5 Prozent holt, gehört Pürsün dem Parlament in Wiesbaden weiter an.

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