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Frankfurter Fachhochschule: Studierende schreiben jetzt ihre Klausuren in der Messehalle

Bis zu 300 Studierende legen ihre Prüfungen bis zum 31. Juli in der 10 000 Quadratmeter großen Halle 11 ab. Corona-Maßnahmen werden dabei eingehalten.

Prüfungen in Zeiten der Corona-Pandemie sind eine besondere Herausforderung – auch für die Frankfurt University of Applied Sciences. Sie hat nun neben digitalen Prüfungen auch geeignete Präsenzräume: In der 10 000 Quadratmeter großen Halle 11 der Frankfurter Messe schreiben seit diesem Montag bis zu 300 Studierende gleichzeitig ihre Klausuren. Und zwar bis einschließlich 31. Juli.

Damit habe die Frankfurter Fachhochschule eine Lösung gefunden für die bestehenden Abstands- und Hygieneregelungen des Robert-Koch-Instituts, des Gesundheitsamts der Stadt Frankfurt sowie des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK). „Ich denke, die Corona-Krise macht an dieser Stelle deutlich, wie wichtig eine geeignete Arbeitsumgebung beziehungsweise in diesem Fall eine Prüfungsumgebung ist“, sagt dazu Jochen Abel, Professor für Facility Management am Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik.

Als ehemaliger Vorsitzender des Prüfungsausschusses seiner Lehreinheit wisse er aus Erfahrung, wie wichtig geeignete Räume für Prüfungen sind. „Umso mehr freut es mich, dass uns die Messe so schnell und unkompliziert unterstützt hat“, so Abel. Er habe die Kooperation mit der Messe angestoßen.

Auch wenn diese Art der Zusammenarbeit neu sei, bestünden bereits enge Kontakte zwischen der Frankfurt University of Applied Sciences und der Messe Frankfurt, teilt die Hochschule weiter mit. Als Kooperationspartner der Bachelor-Studiengänge Real Estate und Facility Management sowie Real Estate und Integrale Gebäudetechnik unterstütze die Messe seit zwei Jahren die Studiengänge finanziell bei der Ausbildung von Fachkräften für das Facility Management und die Integrale Gebäudetechnik.

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