Müll

Frankfurter Entsorgungswerke mahnen zur Besonnenheit

Zu viele Anlieferungen verursachen lange Schlangen an den Wertstoffhöfen. FES fordert zur Besonnenheit auf: „Wir holen für euch den Müll, bitte bleibt zu Hause!“

Es gibt zunehmend lange Schlangen vor den Wertstoffhöfen der FES, denn die Leute hätten Zeit, ihren Keller auszuräumen, sagt Stephanie Pieper, Pressesprecherin der FES und bittet, Möbelstücke länger im Keller zu lassen. „Was ich im Keller habe, ist in der Regel nicht verderblich. Da passiert nichts, wenn das noch länger dort bleibt“, sagt sie.

Auf dem Wertstoffhof in Kalbach, Max-Holder-Straße, gibt es derzeit 750 Anlieferungen täglich. „Normal sind es 250 Anlieferungen, das hat sich nun verdreifacht“, sagt Pieper. Daher dürfen nicht mehr als zehn Leute mit Anlieferungen auf die Höfe. Die Mitarbeiter brauchen Rangierabstand, um die vollen Container wegzufahren und leere Container aufzustellen. Außerdem verringere sich der Abstand der Leute zueinander, wenn weniger zeitgleich auf den Wertstoffhöfen sind. Um den Rückstau der Warteschlange auf die Straße zu verringern, sollte nicht jeder den Kofferraumservice in Anspruch nehmen.

Die Wertstoffhöfe öffnen weiterhin regulär, der Müll wird zu den bekannten Terminen geholt. Einen Grund zur Panik, dass der Müll nicht mehr geholt wird, gebe es nicht, so Pieper. Die Müllabfuhr und die Straßenreinigung beginnen bereits um 6.30 Uhr zu arbeiten, statt um 7 Uhr, um vor dem Berufsverkehr Mülltonnen leeren zu können. „Wir holen für euch den Müll, bitte bleibt zu Hause“, schreibt die FES in sozialen Medien.

Zudem gibt es innerbetriebliche Maßnahmen der FES, die Mitarbeiter beginnen morgens im Schichtbetrieb, damit nicht alle um 6.30 Uhr dort sind. Zudem sitzen sie in der Kantine weiter auseinander. Bisher ist kein Mitarbeiter der FES mit dem Coronavirus infiziert, so die Sprecherin.

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