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Corona

Frankfurter Eltern gegen mehr Präsenz

Wegen des steigenden Inzidenzwerts sind die Mütter und Väter in Frankfurt in Sorge. Es gibt 16 positive Fälle an 15 Schulen.

Der Frankfurter Stadtelternbeirat hat angesichts der wieder steigenden Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Frankfurt den hessischen Kultusminister Alexander Lorz (CDU) aufgefordert, die Rückkehr weiterer Jahrgänge in die Schulen vor den Osterferien auszusetzen. „Solange nicht wenigstens flächendeckende Schnelltests für Schüler mit entsprechenden Testkonzepten bereitstehen, sehen wir bei sehr vielen Eltern große Bedenken gegen eine Rückkehr weiterer Jahrgänge in die Schulen“, teilte die Vorsitzende des Stadtelternbeirats, Julia Frank, mit.

Derzeit werden nur die Klassen 1 bis 6 wechselweise zu Hause und in der Schule unterrichtet. Ab der siebten Klasse gilt Distanzunterricht. Eine Ausnahme bilden die Abschlussklassen, sie werden in Präsenz unterrichtet. Der aktuelle Plan der Landesregierung sieht jedoch vor, dass von Montag an die Schüler:innen ab Klasse 7 mit einem Präsenztag pro Woche in den Wechselunterricht einsteigen sollen. Voraussetzung: Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt unter 100. Gestern lag sie bei 93,3. Doch in Frankfurt wurde die magische Grenze bereits am Dienstag wieder überschritten; gestern lag dieser Wert bei 105,7.

Frankfurts Elternvertreter:innen halten nun die geplante Ausweitung des Schulbetriebs ab 22. März in Kommunen, die wieder über der Marke von 100 liegen, für nicht vertretbar. Das Kultusministerium habe selbst in einem Elternbrief vergangene Woche den Inzidenzwert von mehr als 100 als Vorbehalt für weitere Öffnungen genannt. Die Elternvertreter:innen mahnen an, dass für eine geregelte Fortführung des Distanzunterrichts die Schulen schnellstmöglich über den Stopp der Ausweitung des Schulbetriebs informiert werden müssen – besser gestern als heute.

Auch Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) und Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) appellieren an das Land, zu beschließen, dass der Einstieg in den Wechselunterricht ab Klasse 7 landesweit ausgesetzt wird. Die Voraussetzungen dafür seien nicht gegeben. Die Zeit vor und in den Osterferien müsse genutzt werden, um ein Testkonzept für die regelmäßige Testung aller Schüler vorzulegen sowie die Lieferung und Durchführung der Tests an Schulen zu organisieren, teilten die beiden Dezernenten mit. Sie setzen auf eine „einheitliche Regelung“. Nach Angaben einer Sprecherin des Gesundheitsdezernats bearbeitet das städtische Gesundheitsamt derzeit 16 positive Fälle an 15 Schulen. Es wurde getestet, Kontaktpersonen wurden ermittelt oder einzelne Lerngruppen geschlossen.

Frankfurts Elternvertreter mahnen an, dass für eine geregelte Fortführung des Distanzunterrichts die Schulen schnellstmöglich über den Stopp der Ausweitung des Schulbetriebs informiert werden müssen – besser gestern als heute. Darüber hinaus fordert der Stadtelternbeirat schon jetzt die Ausarbeitung und Kommunikation von Plänen für verschiedene Szenarien für die Zeit nach den Osterferien.

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