Awo-Skandal

Frankfurter AWO hat eine neue Spitze

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Präsidium beruft zwei neue Vorstände, die den Frankfurter Verband hauptamtlich führen sollen. Die Interimslösung soll im März der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Das Präsidium der Frankfurter AWO hat zwei Vorstände berufen, die den Kreisverband übergangsweise hauptamtlich führen sollen. Dabei handelt es sich laut AWO um einen Bankdirektor und eine Führungskraft aus der IT-Branche. Sie sollen am 9. März der Öffentlichkeit präsentiert werden und ihre Arbeit aufnehmen.

Die neue Vorsitzende des AWO-Präsidiums, Petra Rossbrey, spricht von einem wichtigen Schritt zur Neuaufstellung des Frankfurter Verbands. Dieser verschaffe dem Präsidium die Zeit, die für die Findung einer langfristigen Vorstandslösung nötig sei.

Der Frankfurter Kreisverband steckt in einer tiefen Krise. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen frühere führende Funktionäre wegen Untreue und Betrugs in Millionenhöhe. Seit das neue Präsidium die beiden verbliebenen hauptamtlichen Vorstände abberief, ist die hauptamtliche Spitze des Kreisverbands vakant.

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