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Christmette ja. Aber auch im Kaiserdom in Frankfurt gibt es dieses Jahr viel weniger Platz für Gläubige als sonst.

Weihnachtslieder

Orgelstücke für zu Hause

  • Judith Köneke
    vonJudith Köneke
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Der Musikdirektor des Frankfurter Doms will die Dom-Stimmung in die heimischen Wohnzimmer tragen. Herausgekommen sind 66 Stücke zum Anhören und Mitsingen.

Um den Menschen in der Corona-Vorweihnachtszeit die Dom-Stimmung auch zu Hause zugänglich zu machen, hat Dommusikdirektor Andreas Boltz an der Großen Orgel im Frankfurter Dom für jeden Tag bis Silvester einen „Musikalischen Impuls“ und ein Lied aus dem „Gotteslob“ eingespielt. 66 Stücke also.

Die „Impulse“ umfassten kurze Orgelwerke von der Barock- bis zur Neuzeit und orientierten sich wie die dazugehörigen Lieder aus dem „Gotteslob“ weitestgehend an den Schrifttexten des entsprechenden Tages, schreibt das Bistum Limburg. Von den Liedern wurde jeweils ein kurzes Vorspiel und eine Strophe aufgenommen, die man hören oder mitsingen kann. Wer das ganze Lied mitsingen möchte, klickt die Datei einfach mehrmals hintereinander an.

„Das ist ein spezielles Corona-Angebot; auf die Idee kamen wir rund um Ostern im ersten harten Lockdown“, berichtet der Dommusikdirektor. Damals nahm er 45 Musikstücke auf – und wollte das Angebot für die Weihnachtszeit erweitern. Um Singstücke nämlich, die das aktuell untersagte Singen in den Gottesdiensten ergänzen können. Die Zugriffszahlen auf der Webseite, auf der die Stücke abgespielt werden können, zeigten, dass das Angebot viele Menschen erreiche, so das Bistum.

„Wir haben dreistellige Nutzerzahlen pro Tag“, sagt Boltz. „Die Menschen haben eine große Sehnsucht nach Musik und danach, daheim zu singen.“ Nun denkt der Orgelchef darüber nach, mit den schon aufgenommenen Stücken eine Art Musikbibliothek anzulegen, die ständig erweitert wird.

Anhören auf www.dom-frankfurt.de.

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