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Auch eine Geisterbahn gibt es.  

Volksfest

Frankfurter Dippemess geht am Freitag los

Dippemess in Frankfurt: Von Autoscootern über Geisterbahn bis hin zum Riesenrad gibt es beim beliebten Volksfest viel zu erleben. Veranstalter Thomas Feda berichtet zudem von einem neuen Favoriten der Besucher.

Die Losbude in der Frankfurter Dippemess wird immer beliebter. Das erzählt Thomas Feda, der Geschäftsführer von Tourismus und Congress GmbH am Mittwoch auf dem Festplatz am Ratsweg. Die Autoscooters sind schon aufgestellt, das Riesenrad kommt einen Tag später.

Am Freitag geht das beliebte Volksfest wieder los. Es werden am Festplatz viele Besucher erwartet. „Wir planen aktuell mit 300 000 bis 400 000 Leuten“, sagt Feda. Dies seien auch die Zahlen der vergangenen Jahre gewesen.

Im Gegensatz zur Dippemess im Frühling gibt es im September deutlich mehr Konkurrenz durch Aussteller anderer Volksfeste. „Wir sind im Frühjahr die ersten, die an den Start gehen“, sagt Feda. „Da kann ich zwischen fünf verschiedenen Riesenrädern aussuchen.“ Jetzt im September sei er froh, wenn überhaupt ein Riesenrad den Weg nach Frankfurt findet.

Die Dippemess startet auf dem Festplatz am Ratsweg an diesem Freitag und geht bis zum 15. September. Öffnungszeiten sind von 14 bis 23 Uhr. Freitags und Samstags geht die Dippemess bis 24 Uhr. Sonntags beginnt sie um 12 Uhr.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man die Dippemess mit der U7, der Straßenbahnlinie 12 und den Buslinien 38 und 103. Sie fahren bis nach Mitternacht. prjl

Die kommende Ausgabe ist zwar ein wenig ruhiger, was das Programm angeht, dafür familienfreundlicher. „Wir schauen, dass alle ihren Spaß haben können“, sagt Feda, der auch auf die Kinder- und Familientage verweist, an denen es besondere Rabatte gibt.

Zu den Attraktionen zählen zudem der „Polyp“, eine Art schnelldrehendes Karussel, sowie das Riesenrad. Und eben die anfangs erwähnte Losbude. „Jahrelang waren Losbuden nicht mehr gefragt, aber die letzten Jahre gewinnen sie wieder an Popularität“, sagt Feda. Auch für ihn gehört es zur Tradition, am Losstand zu stehen. „Das habe ich bereits als kleines Kind mit meinen Freunden gemacht.“

Die Hauptpreise sind dieses Mal fast zwei Meter große Riesenflamingos sowie Lamas in verschiedenen Größen wie ein Aussteller erzählt. Er sagt: „Die Lamas kommen bei den Kindern gut an, da sie Teil des beliebten Videospiels Fortnite sind.“

Die Dippemess richtet sich beim Thema Essen nach den Vorlieben der Besucher. „Viele Aussteller werden auch ein vegetarisches und veganes Angebot haben“, sagt Feda. „Man muss sich an die heutige Zeit schon anpassen.“

Wenn die Dippemess am Sonntag (15. September) um 22 Uhr mit einem Feuerwerk zu Ende gehen wird, ist Thomas Feda schon gedanklich längst bei der nächsten Dippemess. „2020 feiern wir 675 Jahre Dippemess“, sagt er. „Wir überlegen schon, was wir für das Jubiläum machen können.“ Was das sein wird, man darf gespannt sein. Vielleicht was mit Losbuden.

Der Kindertag ist am 10. September zwischen 14 und 18 Uhr. Kinder bis zwölf Jahre erhalten für alle Attraktionen zwei Tickets zum Preis von einem. Der Familientag ist am 12. September. An diesem Tag gilt während den Öffnungszeiten der halbe Preis für alle Fahrgeschäfte.

Von Jaris Lanzendorfer

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