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Tradition trifft Plastikbembel: die Dippemess.
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Tradition trifft Plastikbembel: die Dippemess.

Feiern in Frankfurt

Frankfurter Dippemess: Dem Bratwurstduft auf der Spur

  • George Grodensky
    VonGeorge Grodensky
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Am 3. September beginnt das Volksfest mit Fahrgeschäften und Budenzauber. Die Öffnungszeiten sind eingeschränkt, auch ein paar weniger Stände sind da - dafür geht der Rummel länger.

Frankfurt - Das Riesenrad ist da. In der Nacht zum Dienstag (31.08.2021) ist es auf dem Festplatz am Ratsweg eingetroffen. Jetzt bauen es die Schausteller auf. Der rote Autokran richtet die blauen Streben in die Höhe. Vorerst steht das Gerüst wie eine Pyramide da, das Rad müssen die Arbeiter noch erfinden. Aber es ist ja noch Zeit, die Dippemess in Frankfurt eröffnet erst am Freitag.

Die Medien dürfen sich am Dienstag schon mal umschauen. Immerhin gibt es ein neues Konzept auf der Dippemess, der sonst so offene Juxplatz wird zum eingezäunten und auf 5000 Gäste beschränkten Vergnügungspark. So lassen sich Abstände einhalten und der Pandemie womöglich ein Schnippchen schlagen. Immerhin sollen die Menschen endlich wieder Festplatzluft schnuppern können, wie es die Gastgeberin, die Tourismus und Congress GmbH, auf ihrer Internetseite schreibt.

Dippemess in Frankfurt bietet qualitativ hochwertiges Angebot

Wonach ein Festplatz riecht? Nach Zuckerwatte, freut sich OB Peter Feldmann beim Rundgang. Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus GmbH, zieht es eher zu den Mandeln oder zur Bratwurst. Pressesprecherin Ines Philipp riecht am liebsten den Nebel am Autoscooter. Der oberste Festbeauftragte Kurt Stroscher riecht eher Tabakdunst, nervös zuckelt er an einer Zigarette.

In diesem Jahr steht ein bisschen weniger Platz für Düfte zur Verfügung. Nicht nur, damit die Corona-Abstände eingehalten werden. Der Festplatz ist generell geschrumpft. Die Bauarbeiten für das neue Familienbad Bornheim an der Eissporthalle haben begonnen. Wo früher die Schausteller geparkt haben und erste Buden zu finden waren, sind Erdarbeiten im Gange.

Das Dippemessangebot sei von der Qualität her dennoch hoch, findet Thomas Feda. 91 statt 105 Schausteller und Stände sind nicht so viel weniger als gewohnt. Die Alpen-Coaster-Achterbahn ist da, der Break-Dancer, die Geisterbahn, der Autoscooter und eine Reihe anderer, außerdem acht Fahrgeschäfte speziell für Kinder, 13 Spielgeschäfte, vier Schießbuden, 31 Gastroangebote, 14 Süßwarenbuden, sieben Verkaufsstände. So viel Tradition muss sein, immerhin ist die Dippemess ja mal ein Markt für Haushaltswaren gewesen, für Dippe. Für die Zugezogenen: Das sind Töpfe auf Frankfurterisch. „Da feiern wir das, was die Stadt ausmacht“, erklärt OB Feldmann. Die sei ja gerade erst entstanden durch den Handel, sozusagen auf den Messen.

Öffnungszeiten Dippemess

Dippemess am Ratsweg, 3. bis 19. September, Dienstag bis Donnerstag 15 bis 22 Uhr, Freitag, Samstag 15 bis 23 Uhr und Sonntag 12 bis 22 Uhr. Montag Ruhetag.

Zwei Wochen Dippemess in Frankfurt

Der Familientag mit den reduzierten Preisen fällt flach. Die Schausteller sind ohnehin in argen Nöten, weil die Einnahmen fehlen. Dafür geht das Fest länger als gewohnt. Mehr als zwei Wochen an Stelle der üblichen einen Woche im Herbst.

Das neue Konzept treibt die Kosten in die Höhe, etwa doppelt so viel wie gewöhnlich investiert die Stadt, es braucht mehr Helfer, mehr Zäune, mehr Technik (Impfpassscanner am Eingang), Kontrollen, aber auch mehr Sanitätsbereiche. Die genauen Ausgaben verrät Feda nicht. Die Zahl bewege sich in der unteren Hälfte des sechsstelligen Bereichs. (George Grodensky)

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