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Frankfurter CDU wirft Feldmann „miesen Stil“ vor

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Von: Georg Leppert

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Gegen Peter Feldmann hat sich eine Allianz gebildet.
Gegen Peter Feldmann hat sich eine Allianz gebildet. © christoph boeckheler*

Die CDU beklagt den „Missbrauch der Frankfurter Tafel“ durch Feldmann. Für Freitag ist ein erster Infostand der Parteien geplant.

Die Parteienallianz gegen Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) geht mit ihrem Wahlkampf auf die Straße. Ein erster Infostand ist für Freitag, 30. September, in der Zeit von 16 bis 19 Uhr auf dem Gravensteiner Platz in Preungesheim geplant. Aus dem Ortsbeirat 10 wollen Vertreter:innen von Grünen, CDU und FDP über den Bürgerentscheid am 6. November informieren. Passantinnen und Passanten können vor Ort Wahlunterlagen anfordern.

Unterdessen demonstrieren auch die Jugendorganisationen Einigkeit gegen Feldmann. Grüne Jugend, Jusos und die Junge Union, die allesamt im Ring politischer Jugend Frankfurt vertreten sind, planen eine eigene Abwahlkampagne. „Die Frankfurter:innen haben einen Neustart an der Spitze ihrer Stadt verdient“, sagte der Sprecher der Frankfurter Jusos, Paul Lüber. Die Sprecherinnen der Grünen Jugend, Leah Luwisch und Lena Ulrich, teilten zu Peter Feldmann mit: „Auch wenn wir lieber thematische politische Arbeit machen würden, werden wir in diesem Bündnis über seine Verfehlungen aufklären und dafür sorgen, dass das Quorum erreicht und er damit abgewählt wird.“

Frankfurter CDU: „Feldmann hat Fairnesskodex gebrochen“

Für Aufregung sorgt weiterhin Feldmanns Aufruf, keinen Wahlkampf für ihn zu machen und das Geld lieber an die Tafel zu spenden, statt es in Plakate zu investieren. Die CDU beklagte einen „Missbrauch der Frankfurter Tafel“, durch den Feldmann sein „wahres Gesicht“ zeige.

„Dass Oberbürgermeister Peter Feldmann die Not von Menschen ausnutzt, um vom eigenen Fehlverhalten abzulenken, ist einfach nur schäbig“, sagte der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU, Yannick Schwander, der auch im Stadtparlament sitzt. Schwander warf Feldmann „miesen Stil“ vor.

Der Oberbürgermeister, der am Montag einen Fairness-Kodex verschickt und selbst unterzeichnet hatte, verstoße mit seinem Hinweis auf die Situation der Tafeln bereits jetzt gegen diesen Kodex.

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