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Baby-Rekord

Frankfurter Bürgerhospital: Mehr als 4000 Geburten

  • Helen Schindler
    vonHelen Schindler
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Während der Corona-Pandemie haben sich im Frankfurter Bürgerhospital mehr Frauen als sonst zur Geburt angemeldet.

Die Frauenklinik des Bürgerhospitals Frankfurt hat im vergangenen Jahr 4107 Geburten verzeichnet, darunter 236 Zwillings- und sechs Drillingsgeburten (2019: 3799 Geburten). Damit erreichte Hessens geburtenstärkste Klinik einen neuen Höchststand. Laut Geburtenliste des Babynahrungsmittelherstellers Milupa ist sie damit bundesweit hinter dem Berliner Sankt Joseph Krankenhaus die Klinik mit der zweitgrößten Anzahl an Geburten. Laut Standesamt kamen in Frankfurt im vergangenen Jahr insgesamt 12 913 Kinder zur Welt – 78 weniger als 2019.

Das Bürgerhospital erfüllt die Kriterien eines Perinatalzentrums der höchsten Versorgungsstufe, was bedeutet, dass es auf die speziellen Bedürfnisse von Risikoschwangeren sowie von frühgeborenen Kindern ausgerichtet ist. „Unsere Frauenklinik hat sich in den letzten Jahren immer mehr auf die Geburtshilfe spezialisiert. Insbesondere viele Frauen mit einer Risikoschwangerschaft vertrauen sich uns an – etwa bei Mehrlings- oder früheren Fehlgeburten“, erläutert Professor Franz Bahlmann, Chefarzt der Frauenklinik.

Der Wunsch von vielen Schwangeren nach einer Entbindung im Bürgerhospital sei durch die Pandemie nicht geschmälert worden – eher im Gegenteil. „Während der Pandemie haben sich mehr Frauen als sonst bei uns zur Geburt angemeldet“, sagt Bahlmann. Ein Grund sei, dass Frauen vom Partner oder einer Bezugsperson während der Geburt im Kreißsaal begleitet werden können. Das Team der Geburtshilfe hat im Laufe des vergangenen Jahres auch einige COVID-infizierte Schwangere bei der Geburt begleitet. Dafür seien zeitaufwendige Sicherheitsvorkehrungen im Kreißsaal und auf Station nötig gewesen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

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