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Der Stand des neurechten Verlags Jungeuropa. Foto: Renate Hoyer
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Der Stand des neurechten Verlags Jungeuropa.

Frankfurter Buchmesse

Frankfurter Buchmesse: Keine Plattform für rechte Verlage

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Volt solidarisiert sich mit den Autorinnen und Autoren, die wegen der Bedrohung von rechts nicht auf die Buchmesse kommen. Die Frankfurter Bürgermeisterin kündigt Gespräche an.

Die Partei Volt in Frankfurt solidarisiert sich mit den Autorinnen und Autoren, die nicht an der Frankfurter Buchmesse teilnehmen, weil sie sich aufgrund rechter Bedrohung nicht sicher fühlen. Dazu zählen unter anderem die Autorin Jasmina Kuhnke, die Schauspielerin Nikeata Thompson, die Journalistin Ciani-Sophia Hoeder und das Autor:innenkollektiv des Buches „Schwarz wird großgeschrieben“.

„Rechte Ideologien und Rassismus sind keine Meinung. Es ist ein Skandal, dass die von Rassismus betroffenen Autor:innen die Konsequenzen tragen müssen, aber nicht die rechtsextremen Verlage“, sagte Rahel Berhanu von Volt in Frankfurt. „Es wäre eine richtige Konsequenz, rechten Verlagen keine Plattform mehr zu bieten“, ergänzte Isa Vieritz, die Kreisvorsitzende von Volt in Frankfurt. Vielmehr sollten Schwarze Autor:innen einen Raum für Events bekommen, um ihre Bücher in einer sicheren Atmosphäre vorstellen zu können, sagte sie. Zuvor hatte sich die Linke im Römer dafür eingesetzt, rechten Verlagen auf der Frankfurter Buchmesse keine Plattform mehr zu geben.

Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) kündigte Gespräche mit Buchmesse-Direktor Juergen Boos an. „Es kann nicht sein, dass in der Stadt der Paulskirche, der Wiege der Demokratie, Menschen einer Messe fernbleiben, weil sie sich bedroht fühlen. Hier ist aktives Handeln der Verantwortlichen gefordert“, sagte sie. Der bloße Hinweis auf die Meinungsfreiheit reiche nicht aus.

Die Buchmesse und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hatte die Absage der Autor:innen bedauert und auf die Meinungs- und Publikationsfreiheit verwiesen. Verlage, die sich im Rahmen der Rechtsordnung bewegten, dürften auf der Buchmesse ausstellen.

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