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Frankfurter Buchmesse: Begegnungen ohne große Einschränkung

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Von: Florian Leclerc

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Breite Gänge, Maskenpflicht und überschaubare Besucherzahl: Die Buchmesse 2021 war noch stark von der Pandemie geprägt. Renate Hoyer
Breite Gänge, Maskenpflicht und überschaubare Besucherzahl: Die Buchmesse 2021 war noch stark von der Pandemie geprägt. Renate Hoyer © Renate Hoyer

Im günstigsten Falle keine Masken und viele Besucherinnen und Besucher: Die Frankfurter Buchmesse plant die Buchmesse im Oktober mit verschiedenen Szenarien.

Die Frankfurter Buchmesse vom 19. bis 23. Oktober 2022 solle „möglichst mit wenigen Limitationen“ stattfinden. Das gab Buchmesse-Direktor Juergen Boos bei der Vorstellung des Ehrengastlands Spanien bekannt.

Die Buchmesse plane mit verschiedenen Szenarien, je nachdem, wie sich die Pandemielage entwickele. Im besten Falle gebe es sehr wenige Beschränkungen. „Ich hoffe, die Maskenpflicht fällt weg.“ Möglich sei aber auch, dass man sich in den Messenhallen mit Mund-Nasen-Schutz bewegen müsse. Dies mache die Buchmesse von den behördlichen Vorgaben abhängig. Im vorigen Jahr gab es eine Maskenpflicht auf der Buchmesse, die Eingänge und Gänge waren breiter als sonst und es wurde per Videoüberwachung und durch Sicherheitspersonal darauf geachtet, Gruppenbildung zu vermeiden.

Anmeldungen stimmen Direktor zuversichtlich

In diesem Jahr sei es in einem Szenario möglich, die Gänge wieder etwas schmaler zu gestalten, damit es mehr Platz für die Stände gebe, sagte Boos. „Die Frankfurter Buchmesse soll wieder ein Ort der Begegnung werden, wo man internationale Kontakte herstellen kann.“ Die Zahl der Anmeldungen aus dem Ausland mache ihn zuversichtlich. So hätten sich die Anmeldungen von Verlagen aus Südostasien, Mittel- und Lateinamerika bislang recht positiv entwickelt.

Zur Frankfurter Buchmesse kamen 2021 etwa 73 500 Besucherinnen und Besucher aus 85 Ländern. Das waren weniger Menschen, als möglich gewesen wären. Gestattet waren bis zu 125 000 Besucher:innen an den fünf Messetagen mit einer täglichen Obergrenze von 25 000. Rund 2000 Ausstellerinnen und Aussteller waren in Frankfurt.

Vor der Pandemie kamen 2019 noch fast 7500 Aussteller:innen aus mehr als 100 Ländern sowie gut 300 000 Besucherinnen und Besucher zur Buchmesse. 2020 war die physische Buchmesse in Frankfurt pandemiebedingt abgesagt worden. 2021 folgte ein hybrides Programm unter dem Motto „Re:connect“.

Boos bedauerte die Absage der Leipziger Buchmesse. Andere Formate wie etwa die noch bis zum 26. März laufende „lit.Cologne“ zeigten, dass man auch unter Pandemiebedingungen Kulturevents veranstalten könne. Die Leipziger Buchmesse ist zum dritten Mal hintereinander abgesagt worden. Das Lesefest „Leipzig liest“ findet jedoch statt.

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