Alternativprogramm

Lesungen bei der „Gegen Buch Masse 2020“

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
    schließen

In der Buchmesse-Woche von Mittwoch bis Samstag präsentiert unter anderem das Café Exzess linke Autorinnen und Autoren. Ein Überblick.

Parallel zur Frankfurter Buchmesse veranstaltet die „Gegen Buch Masse 2020“ in Frankfurt ein Programm mit linken Autoren.

Mittwoch, 14. Oktober, 19 Uhr: Der Musiker Gerd Büntzly spricht unter dem Titel „Widerständige Musik an unmöglichen Orten. 33 Jahre Lebenslaute“ über die Geschichte der Band Lebenslaute. Deren Konzerte richten sich gegen Militär, Verfassungsschutz, Atom-, Rüstungs-, Gentechnik- und Kohleindustrie, Krieg, Naturzerstörung und Rassismus. Ein Buch dokumentiert die Erfahrungen der Aktionsgruppe – mit Geschichten von 1986 bis 2018. Haus Gallus, Großer Saal, Frankenallee 111. Anmeldung bis 13.10. unter: dfgvkhessen@t-online.de

Donnerstag, 15. Oktober: Die Lesung mit Regisseur und Autor Klaus Gietinger wurde abgesagt.

Freitag, 16. Oktober, 19.30 Uhr: Lou Marin liest aus dem Buch „Links der Linken. Sam Dolgoff und die radikale US-Arbeiterbewegung“. Darin zeichnet Anatole Dolgoff das Leben seines Vaters Sam Dolgoff (1902–1990), eines Malerarbeiters und Anarchisten, nach, und beschreibt die Geschichte der radikalen Arbeiterbewegung in den Vereinigten Staaten des 20. Jahrhunderts. Café Exzess, Leipziger Straße 91. 65 Personen sind zugelassen. Keine Anmeldung.

Samstag, 17. Oktober, 19 Uhr: Christoph Marischka liest aus „Cyber Valley. Unfall des Wissens“. Darin geht es um den Tübinger Forschungscampus für künstliche Intelligenz und die Beteiligung von Amazon, Automobilherstellern, Risikokapitalanlegern, Rüstungindustrie und Geheimdiensten. Café Exzess, Leipziger Straße 91. 65 Personen sind zugelassen. Keine Anmeldung.

Samstag, 17. Oktober, 21 Uhr: Gerhard Hanloser hat die Geschichte eines Teils der Linken, die zu Rechten wurden, aufgeschrieben. Er liest aus „Die andere Querfront. Skizzen des antideutschen Betrugs“. Darin geht es unter anderem um den seit 1989/90 aufkeimenden Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus sowie einen prominenten „Antideutschen“, Jürgen Elsässer, der nun Wortführer des rechtsradikalen Milieus ist. Café Exzess, Leipziger Straße 91. 65 Personen sind zugelassen. Keine Anmeldung.

Aktuelle Infos online unter: www.facebook.com/pg/gegenbuchmasse/events/

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare