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Stöbern in der Buchhandlung: Ab Montag wird das wieder möglich sein.
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Stöbern in der Buchhandlung: Ab Montag wird das wieder möglich sein.

Öffnungen

Frankfurter Buchhändlerin: „Bücher sind ein Lebenselixier“

  • Helen Schindler
    VonHelen Schindler
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Manche Frankfurter Buchhändlerin freut sich sehr, andere reagieren verhaltener auf die Öffnung. Einig sind sich alle, wenn es um die Unterstützung ihrer Stammkund:innen geht.

Maria Lucia Klöcker, Inhaberin der Buchhandlung Weltenleser auf dem Oeder Weg, hat am Donnerstagmorgen eine Nachricht von einer befreundeten Buchhändlerin bekommen: „Hurra, wir dürfen wieder öffnen!“, stand darin. Und auch Klöcker ist froh, dass ihre Kund:innen ab Montag wieder in den Laden kommen dürfen. „Das ist eine ganz andere Atmosphäre, wenn die Leute stöbern können“, sagt sie.

Bundesweit werden Buchhandlungen ab sofort dem „Einzelhandel des täglichen Bedarfs“ zugerechnet, was bedeutet, dass Öffnungen nicht an das Erreichen von Inzidenzen gekoppelt sind. Klöcker empfindet das als Anerkennung und sagt: „Es ist die richtige Einschätzung, dass Bücher – wie Kultur überhaupt – ein Lebenselixier sind. Insbesondere in dieser Zeit, in der wir uns kaum an einen anderen Ort bewegen können, können Bücher den Menschen so vieles eröffnen.“

Voraussetzungen für die Öffnung sind ein entsprechendes Hygienekonzept sowie eine Begrenzung von zehn Quadratmetern pro Kunde. Groß vorbereiten müssen sich die Frankfurter Buchhandlungen dafür nicht, die Hygienekonzepte stehen bereits. Nur Aufräumen und Dekorieren steht noch an.

So ist Angelika Schleindl, Inhaberin der Buchhandlung Schutt am Uhrtürmchen in Bornheim, gerade dabei, die Osterdeko zu drapieren. Während des Lockdowns sei die Buchhandlung massiv von Kund:innen unterstützt worden, berichtet sie. „Die Stammkunden wollen unbedingt, dass die kleinen Buchhandlungen überleben.“ Es seien viele Gutscheine gekauft und Bücher im Onlineshop bestellt oder im Laden abgeholt worden.

Auch die Kund:innen der Karl-Marx-Buchhandlung in Bockenheim hätten weiter fleißig Bücher gekauft, erzählt Verena Schaedel. „Mit der reinen Abholung an der Ladentür sind wir ganz gut durch den Lockdown gekommen.“ Ihre Freude über die Öffnung fällt angesichts der aktuellen Fallzahlen verhalten aus. Freuen würde sie sich vor allem für kleinere Verlage, die bei Bestellungen oftmals hinten runterfielen.

Lisa Stöhr freut sich einerseits über die Öffnung, macht sich andererseits aber Sorgen über eine mögliche dritte Welle. „Bücher kann man gut über die Ferne vermitteln“, sagt die Inhaberin der Büchergilde in der Innenstadt. Sie werde darauf achten, alles möglichst sicher zu gestalten, und weniger als die eigentlich erlaubte Personenzahl hineinlassen.

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