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Turnhalle weiterhin gesperrt

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Von: Friedrich Reinhardt

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Ayhan Toprak (links), Vorsitzender des Vereinsrings Frankfurter Berg, und Michael Batram-Sitzius, Vorsitzender des Bürgervereins Frankfurter Berg, freuen sich, dass das Fest trotz der Probleme stattfindet.
Ayhan Toprak (links), Vorsitzender des Vereinsrings Frankfurter Berg, und Michael Batram-Sitzius, Vorsitzender des Bürgervereins Frankfurter Berg, freuen sich, dass das Fest trotz der Probleme stattfindet. © sauda

Das verschobene Stadtteilfest zum 25-jährigen Bestehen wird auf dem Hof der Albert-Schweitzer-Schule gefeiert, weil die Turnhalle baufällig ist.

Die Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule können die Schüler und Schülerinnen so schnell nicht nutzen. Seit Oktober ist die Halle wegen „sicherheitsrelevanten Mängeln“ an der Elektrotechnik gesperrt. Die Grundschüler müssen mit dem Bus zur Turnhalle des TV Harheim gefahren werden. Eine kurzzeitige Übergangslösung sollte das werden. Ursprünglich sollten die Reparaturen zwei Monate dauern. Dann hieß es, ab Juni sei die Halle wieder nutzbar. Nun peilt die Stadt eine Wiedereröffnung zum Ende der Sommerferien, Anfang September, an. Benötigte Materialien könnten nicht geliefert werden, erklärt das Bau- und Bildungsdezernat.

Als der Vorsitzende des Bürgervereins „Frankfurter Berg“, Michael Bartram-Sitzius, am Rande einer Sitzung des Ortsbeirats 10 (Preungesheim, Eckenheim, Berkersheim, Bonames, Frankfurter Berg) davon erfuhr, zog er an seiner Zigarette und meinte: „Das ist ein Problem.“ Immerhin soll das 25-jährige Bestehen des Frankfurter Bergs nachträglich gefeiert werden – und zwar auf dem Schulhof der Albert-Schweitzer-Schule. Zum 1. Juli 1996 ist der Berg ein eigenständiger Stadtteil geworden. Die 25-Jahr-Feier ist 2021 wegen der Pandemie vertagt worden. Am Freitag und Samstag, 1. und 2. Juli, soll das Stadtteiljubiläum nachgeholt werden. Dann unter dem Titel „25 + 1 Jahre“.

Das Programm

Die Feier beginnt am heutigen Freitag, 1. Juli, mit dem Dämmerschoppen, der mit Live-Musik der Rock-Cover-Band „Mission Possible“ in diesem Jahr etwas größer werden wird. Um 18 Uhr geht es los.

Am Samstag, 2. Juli, bauen die Vereine aus dem Stadtteil auf dem Schulhof der Albert-Schweitzer-Schule, Berkersheimer Weg 26, ihre Stände auf, erklärt der Vorsitzende des Vereinsrings Ayhan Toprak. Am Nachmittag können die Gäste zwischen ihnen hindurchschlendern. Auf der Bühne führen ab 14.30 Uhr Schüler und Schülerinnen vor, was sie bei Workshops vorbereitet haben, etwa Breakdance, Hip Hop oder die Ergebnisse des Film- und Foto-Workshops. Der Geflügelzuchtverein plant eine Tierausstellung, ein Kinderchor wird auftreten, zwischen 17 und 18 Uhr wird Jazz auf der Bühne gespielt. msr

Der Getränkestand brauche einen Wasseranschluss, sagt Bartram-Sitzius, und der liege im Bürgertreff, in einem Teil des Turnhallengebäudes. Auch rechne er mit 300 bis 400 Gästen. Die sollten die Toiletten im Bürgertreff nutzen. Seine Befürchtung, dass auch der Bürgertreff mit der Turnhalle gesperrt wäre, bestätigte sich zwar nicht. Toiletten und Wasseranschlüsse können genutzt werden, der Bürgertreff ist von den Arbeiten nicht betroffen. Allerdings stellten Bürgerverein, Vereinsring und Dezernat fest: Das Stadtteilfest auf dem Schulhof sei gar nicht ordnungsgemäß angemeldet worden.

Wie es der Vorsitzende des Bürgervereins erklärt, hätte die Schule das Fest auf ihrem Hof formell anmelden müssen. Das werde nun nachgeholt. Insofern habe die kurzzeitige Aufregung auch eine gute Seite.

Für die Vereine fehlt die Halle dennoch. Der Yoga-Kurs und das Kinderturnen des TSG 1957 Frankfurter Berg fand in der Halle statt. Mindestens die Hälfte der Mitglieder in diesen Kursen habe der Verein verloren, sagt Vorsitzender Siegfried Linden. Besonders ärgert ihn die Kommunikation der Stadt. Bis zum Frühjahr wartete der Verein, weil die Halle bald wieder bespielbar sein sollte. „Hätten wir es eher gewusst, hätten wir früher alternative Räume suchen können.“

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