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Noch keine neuen Straßennamen im Hilgenfeld

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Von: Fabian Böker

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Hier sollen rund 850 neue Wohnungen entstehen. An welchen Straßen, das steht noch nicht fest.
Hier sollen rund 850 neue Wohnungen entstehen. An welchen Straßen, das steht noch nicht fest. © christoph boeckheler*

Ortsbeirat 10 einigt sich darauf, die Straßen im Neubaugebiet nach Ackerblumen zu benennen. Wie genau, darum soll es in der kommenden Sitzung gehen.

Eine Entscheidung hat der Ortsbeirat 10 (Preungesheim, Eckenheim, Berkersheim, Bonames, Frankfurter Berg) am Dienstag nicht getroffen. Aber eins ist klar geworden: Die Straßen im Neubaugebiet „Nördlich Frankfurter Berg“ werden nach Ackerblumen benannt.

Das ist das Ergebnis einer Diskussion auf Basis einer Umfrage des Bürgervereins Frankfurter Berg, die dieser am Wochenende beim Fest zum 26-jährigen Bestehen des Stadtteils organisiert hatte. Darin hatte er die Bürger:innen gefragt, welche Straßennamen sie sich für das Hilgenfeld wünschen. Es geht um drei Straßen und einen Platz in der Siedlung, in der die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding auf einer rund 14 Hektar großen Fläche ab der zweiten Jahreshälfte 850 Wohnungen bauen will. Knapp 2000 Menschen sollen dort wohnen.

Das Engagement des Bürgervereins wurde quer durch die Fraktionen gelobt. Jetzt aber den Vorschlag mit den meisten Stimmen anzunehmen, so einfach wollten es sich manche Mitglieder des Gremiums dann doch nicht machen.

Robert Lange von der CDU störte sich an der phonetischen Ähnlichkeit der Ideen Mohnblumenstraße und Klatschmohnring. Diese Verwechslungsgefahr sah auch Andreas Eggenwirth (FDP). „Das soll aber keine Kritik an dem Thema Ackerblumen an sich sein, das gefällt mir sehr.“

Die SPD, die das Thema eingebracht hatte, reagierte. Laut Fraktionsvorsitzendem Michael Bartram-Sitzius sei „eine Verwechslung der beiden Straßen doch schon eine Leistung“. Man wolle sich Alternativen aber nicht verschließen. Wichtig sei nur, dass es andere Namen nicht bereits in Frankfurt gebe.

Bis zur kommenden Sitzung des Ortsbeirats am 13. September wollen sich nun alle Fraktionen Gedanken machen. Auch darüber, dass man statt „Ring“ eher den Zusatz „Straße“ oder „Weg“ wählt, wie von Robert Lange angestoßen. „Ringe sind in Frankfurt eher negativ behaftet“, so seine Wahrnehmung.

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