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Hier können sich die Fußballer der TSG Frankfurter Berg fortan umziehen.

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Mehr Platz für die TSG am Frankfurter Berg

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Die Fußballer am Frankfurter Berg bekommen mehr Umkleidemöglichkeiten, eine Solaranlage und ein Vordach.

Am Mittwoch war es so weit: Die beiden neuen Umkleidekabinen auf dem Sportgelände der TSG Frankfurter Berg sind mit Stühlen ausgestattet worden. Damit ist dieser Teil der Erweiterung des Funktionsgebäudes abgeschlossen. Heute wird der Anbau offiziell von Sportdezernent Markus Frank (CDU) übergeben.

Siegfried Linden ist erleichtert. Der Erste Vorsitzende des Vereins hat die Fertigstellung sehnlichst erwartet. Seit Juni liefen die Bauarbeiten, und sie hätten eigentlich viel früher beendet sein sollen. Begonnen haben sie im Juni, notwendig waren sie wegen des eklatanten Platzmangels.

13 Jugendteams sind in der TSG aktiv, neben der Herrenmannschaft. Linden berichtet von Samstagen, „an denen vier Teams gleichzeitig auf dem Platz spielen, während die nächsten vier schon bereit stehen“. Da sei es quasi unmöglich gewesen, dass sich alle Kinder vernünftig in einer der nur zwei Kabinen umziehen konnten.

Nun ist die Anzahl verdoppelt worden, fortan stehen vier Kabinen auf dem Platz am Ginsterweg zur Verfügung. Der Umbau ist damit aber noch nicht abgeschlossen. Die Heizungsanlage im Funktionsgebäude ist erneuert worden, nun fehlt noch die Solaranlage, die installiert werden soll. Zudem soll ein Vordach angebracht werden, unter dem sich die Fußballer aufhalten können, wenn es mal regnet.

Wenn Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) das Stichwort Regen hört, muss er an eine Begebenheit vor einigen Jahren denken. Damals bestand der Sportplatz noch aus roter Asche, und bei einem Ortstermin zum Thema Kunstrasen „schüttete es wie aus Kübeln“, so Lange. „Die gesamte Umgebung war plötzlich rot, durch die weggeschwemmte Asche.“

2010 bekam der Verein daher einen neuen Kunstrasenplatz, doch wirklich viel Freude hatte die TSG damit nicht. „Der Platz sah am Ende aus wie ein Flickenteppich“, beschreibt es Robert Lange. Vorsitzender Siegfried Linden schildert, dass der Rasen „total stumpf und wie ein Teppich“ gewesen sei, der für erhebliche Verletzungsgefahren sorgte.

Hintergrund seien „Schlampigkeiten der ausführenden Firma gewesen“, wegen der die Stadt ein Regressverfahren anstrengte und gewann. Der Belag wurde daher ab Juni ausgetauscht. Doch ähnlich wie beim Funktionsgebäude verzögerten sich die Arbeiten, bis Ende September mussten die Teams der TSG ihrer Heimspiele woanders austragen, zum Beispiel in Eschersheim. Zum Training wichen die Teams auch schon mal auf das nahe gelegene Gelände der Bundespolizei oder andere Sportplätze aus. Für die Arbeiten hat die Stadt insgesamt rund 350 000 Euro investiert. Die Übergabe der neuen Kabinen an den Verein findet ab 17 Uhr auf der Sportanlage der TSG Frankfurter Berg an der Ecke Wacholderweg/Ginsterweg statt. Besucher sind willkommen.

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