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Diese Brücke ist für Fahrradfahrer aktuell nicht geeignet.

Frankfurt-Nord

Frankfurter Berg: Ärger über fehlende Schienen an Brücke

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Fahrradfahrer können Behelfsübergang am Frankfurter Berg nicht nutzen. Und in Berkersheim entfällt zeitweise ein Fußweg.

Im Frankfurter Norden gibt es Ärger um Begleiterscheinungen des Gleisausbaus der S6-Strecke. Diesmal geht es um eine Behelfsbrücke am Bahnhof Frankfurter Berg und einen Gehweg zwischen Berkersheim und Harheim.

Auf die Probleme am Frankfurter Berg haben die Grünen aufmerksam gemacht. Ihnen ist die neue Brücke ein Dorn im Auge, die seit einigen Tagen in Benutzung ist und die gesperrte Unterführung ersetzt. Denn genutzt werden kann sie nur von Fußgängern. Für Fahrrad- und Rollstuhlfahrer fehlen entsprechende Schienen. Um auf den mittleren Bahnsteig zu kommen, bleibt den Radlern nur das Tragen ihres Zweirads – bei rund 40 Stufen pro Treppe ein sportliches Vorhaben.

Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) hat das Anliegen an die Deutsche Bahn weitergeleitet. Und die hat reagiert. Wie ein Sprecher mitteilte, entwickele man derzeit „bezüglich der Schienen am Frankfurter Berg eine Lösung, die schnell realisiert werden kann“. Aufgrund der derzeit eingeschränkten Verfügbarkeit von Firmen und Material stehe ein Termin aber nicht fest.

Ein weiteres Problem ist Julian Langner von der FDP aufgefallen. Auf der Berkersheimer Bahnstraße, nördlich des Bahnhofs Berkersheim, wird momentan die Fahrbahn verbreitert. Das Problem: Dadurch wird der vorhandene Gehweg abgeschnitten.

Aus der Sicht von Langner ist das eine „ziemlich dumme Idee, denn der Gehsteig ist ohnehin schmal genug und viel frequentiert als Zugang zur S-Bahn aus Harheim“. Ortsvorsteher Lange stimmt ihm da zu. Es sei nicht nachvollziehbar, so lautet sein Vorwurf an die Adresse der Bahn, „dass der Fußweg entlang der ohnehin schmalen Berkersheimer Bahnstraße offensichtlich zumindest teilweise zurückgebaut wird“. Dies gehe zulasten „der Sicherheit sämtlicher Fußgängerinnen und Fußgänger“.

Auch zu diesem Punkt hat die Bahn bereits reagiert. An besagter Stelle werde eine Ausweichbucht errichtet, teilte sie mit, und dafür der Fußweg gesperrt. Allerdings nur temporär, wie der Sprecher betont. „Der vorhandene Fußweg bleibt also erhalten, im Bereich der Ausweichbucht werden jedoch Anpassungen vorgenommen.“ Mit dem Frankfurter Magistrat sei das abgesprochen.

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