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6500 Menschen helfen in den Wahllokalen.
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6500 Menschen helfen in den Wahllokalen.

Kommunalwahl Frankfurt

Frankfurt:Digitaler Unterricht vor der Wahl

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Die Menschen, die in den Wahllokalen ehrenamtlich helfen, lassen sich online schulen. Dabei geht es auch ums Maskentragen im Wahllokal.

Der Wahlkampf läuft vorwiegend digital ab – und das gilt auch für die Schulungen der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Darauf hat Günter Murr, Sprecher von Wahldezernent Jan Schneider (CDU), am Montag im Gespräch mit der FR hingewiesen. Die Kurse für Wahlvorstände und Schriftführer liefen jetzt an.

Die FDP hatte sich verwundert darüber geäußert, dass es vor der Wahl „keine Fortbildung“ für Wahlhelfer:innen gebe, wie sich Ralph Lange ausdrückte, der in den 1990er Jahren Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen war. Sie hätte „eine Reihe von Fragen gehabt“, ergänzte Maria-Christina Nimmerfroh, FDP-Fraktionschefin im Ortsbeirat 2, die regelmäßig bei Wahlen in Frankfurt hilft.

Murr verweist auf die Schulungsunterlagen (Power-Point-Präsentation mit Tonspur) auf einer passwortgeschützten Internetseite. In den nächsten Tagen werde dort auch ein Kurzvideo eingestellt. Vorteil: Wahlvorstände könnten es jederzeit anschauen und seien nicht auf einen Termin festgelegt. Rückfragen beantworte das Wahlamt zu bestimmten Terminen telefonisch.

Masken sollen im Wahllokal unbedingt getragen werden. Wer seinen Mund-Nasen-Schutz vergessen hat, bekommt im Wahllokal selbst eine Maske ausgehändigt. Die Stadt hofft, so Konflikte vermeiden zu können.

Genügend Menschen, die am 14. März helfen, hat die Stadt gefunden. 6500 Ehrenamtliche stehen bereit. Vor einigen Monaten hatte es Zweifel gegeben, ob die Bereitschaft bei den (oft etwas älteren) Wahlhelferinnen und -helfern angesichts der Corona-Pandemie groß genug sein wird.

Eine wichtige Rolle bei der Auszählung spielen die städtischen Beschäftigten. Sie werden zunächst in den Briefwahllokalen in den Messehallen eingesetzt. Dort werden wie in den übrigen Wahllokalen auch am Sonntagabend nur die sogenannten unveränderten Stimmzettel ausgezählt: solche, auf denen nur ein Listenkreuz gemacht und keine Kandidat:innen mit Einzelkreuzen besonders unterstützt oder gestrichen wurden. Der Anteil dieser Zettel dürfte auch diesmal bei mehr als der Hälfte liegen, doch zuletzt wurde das Kumulieren und Panaschieren immer stärker genutzt.

Die Stimmzettel, bei denen die Auszählung folglich etwas länger dauert, kommen ab Montag in den Ämtern an die Reihe. Bei den vergangenen Wahlen konnte die Stadt stets mittwochs ein vorläufiges amtliches Endergebnis präsentieren. Ob das wieder klappt, sei offen, sagt Murr. Zu Verzögerungen könnte es etwa kommen, weil die städtischen Beschäftigten bei der Auszählung Abstand halten müssten.

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