Kriminalität

Zweimal Trickbetrug in Frankfurt

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Die falschen „Enkel“ sind erfolgreich gefasst,die falschen „Polizisten“ hingegen noch flüchtig.

Und manchmal erwischt sie es doch: Kurz nachdem zwei falsche Enkel (17 und 23) eine 83 Jahre alte Bornheimerin um mehrere Zehntausend Euro erleichtert hatten, wurden sie kurz darauf am Hauptbahnhof festgenommen – und die Beute sichergestellt. Einer der beiden hatte der Frau vorgegaukelt, er sei ihr Enkel und brauche das Geld für einen Autokauf, der andere holte es ab. Der Seniorin fiel erst später auf, dass die Sache stank, sie informierte die Polizei. Dass sie ihr Geld überhaupt wiedersah, schuldet sie nicht nur ihrem Verstand, sondern wohl noch mehr ihrem Glück.

Weniger Glück hatte eine 89 Jahre alte Frau aus dem Nordend: Als sie am Mittwoch von ihrem Besuch bei der Bank wiederkehrte, rief sie ein angeblicher Polizist an: In ihrem Haus sei in einer Nachbarwohnung eingebrochen worden, Kollegen von ihm kämen gleich vorbei, um in ihrer Wohnung nach dem Rechten zu sehen. Wie sich herausstellte, war der Polizist zwar falsch, schickte aber in der Tat seine nicht minder echten Kollegen. Die ließen sich von der Frau ihre Verstecke für Schmuck und Bargeld zeigen, befanden diese für gut und räumten sie leer, als die Frau gerade nicht aufpasste. Die beiden falschen Polizisten türmten mit einer Beute in Höhe von mehreren Tausend Euro. „Eine Täterbeschreibung konnte die völlig aufgelöste Frau nicht abgeben“, sagt die echte Polizei.  

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