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Soziales

Frankfurt: Zukünftig Wohnungen statt Massenunterkunft

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Hilfe für Geflüchtete und Obdachlose

Im Sozialbereich nimmt die Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt sich viel vor. Sie will dabei zentrale Projekte angehen, deren Umsetzung in den vergangenen Jahren aus der Zivilgesellschaft gefordert wurde. So heißt es im Koalitionsvertrag, man wolle die Unterbringung von geflüchteten Menschen in Hotels und Massenunterkünften innerhalb von fünf Jahren beenden. Die Menschen sollen Wohnungen bekommen, wofür ein eigenes Programm aufgelegt werden soll.

Die Koalitionäre wollen zudem dem Bündnis „Sichere Hafenstädte“ und dem europäischen Netzwerk „Solidarity Cities“ beitreten und freiwillig mehr Geflüchtete aufnehmen. Auch die Integration und Sprachförderung geflüchteter Menschen soll verbessert und der Initiative „Project Shelter“ bei der Suche nach geeigneten Räumen geholfen werden. Der Hessische Flüchtlingsrat, der vor allem die Auflösung der Massenunterkünfte schon seit Jahren fordert, sprach lobend von einem „wichtigen Signal“.

In der Obdachlosenhilfe will die Koalition ein Modellprojekt nach dem innovativen „Housing First“-Ansatz starten, obdachlose Menschen also direkt in Wohnraum vermitteln und sie dabei eng begleiten und betreuen. Die Notunterkünfte sollen allen Obdachlosen unabhängig von ihrem rechtlichen Status offenstehen, für obdachlose Arbeitsmigrant:innen aus EU-Staaten wie Rumänien und Bulgarien soll eine spezielle Unterkunft geschaffen werden. Zudem will die Koalition die Idee eines „Hauses für Roma“ prüfen, das der Förderverein Roma seit Jahren fordert.

Kindern aus ärmeren Familien will die neue Koalition mit einem „Frankfurter Bündnis gegen Kinderarmut“ besser helfen, auch Alleinerziehende sollen besser beraten und unterstützt werden. In der Drogenpolitik wollen Grüne, SPD, FDP und Volt den akzeptierenden „Frankfurter Weg“ beibehalten, Drogenabhängige sollen weder kriminalisiert noch etwa aus dem Bahnhofsviertel vertrieben werden. Es soll für sie außerdem mehr aufsuchende Sozialarbeit geben.

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