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Frankfurt: Zu wenig Transparenz

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Von: Christoph Manus

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Wieso bleibt Oliver Schwebel nicht Chef der städtischen Wirtschaftsförderung? Die Antworten der Stadt sind dürftig. Doch das öffnet Raum für Spekulation.
Wieso bleibt Oliver Schwebel nicht Chef der städtischen Wirtschaftsförderung? Die Antworten der Stadt sind dürftig. Doch das öffnet Raum für Spekulation. © ROLF OESER

Eine Vakanz an der Spitze der Wirtschaftsförderung ist in Krisenzeiten schwierig genug. Wie die Stadt mit der Personalie Oliver Schwebel umgeht, macht es nicht besser. Ein Kommentar.

Die Binding-Brauerei steht vor dem Aus, der Industriepark Fechenheim soll meistbietend verkauft werden, Signa droht mit der Schließung von Warenhäusern. Und fast alle Unternehmen in der Stadt leiden unter den drastisch gestiegenen Energiekosten und der Inflation. Eine Vakanz an der Spitze der Frankfurter Wirtschaftsförderung ist in solchen Zeiten schwierig genug. Die Art und Weise, wie die Stadt Frankfurt mit dem Ausscheiden des langjährigen Geschäftsführers Oliver Schwebel umgeht, macht die Lage nicht besser.

Schon am Freitag ist durchgesickert, dass Schwebel die Wirtschaftsförderung verlässt. Dass die Stadt drei Tage später noch nicht einmal eine Mitteilung zum Thema versandt hat, dass Stephanie Wüst (FDP) als Wirtschaftsdezernentin und Aufsichtsratsvorsitzende selbst auf Anfrage kaum etwas zur Personalie sagen will, zeugt nicht nur von mangelnder Transparenz. Das Schweigen befördert zudem Spekulationen. Und die sind der Wirtschaftsförderung alles andere als dienlich.

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