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Corona

Frankfurt: Zivile Helfer für die Polizei im Hafenpark

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Stadt Frankfurt will Botschafter einsetzen, die an Corona-Hotspots auf Regeln hinweisen. Polizei mit mehr Kräften vor Ort.

Im Kampf gegen Corona-Hotspots will Frankfurt die Landespolizei künftig stärker unterstützen. An Orten im Freien, wo am Wochenende Hunderte junger Menschen zusammenkommen, um zu feiern, sollen Botschafter eingesetzt werden, um auf die bestehenden Hygienebestimmungen hinzuweisen. Geplant sei zudem eine Kommunikationsoffensive, sagte Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) am Dienstag im Anschluss an ein Krisentreffen zwischen Vertreter:innen der Stadt und der Ordnungskräfte.

Ausschlaggebend für das Treffen waren die Vorkommnisse am vergangenen Samstag im Hafenpark, wo etwa 500 junge Menschen zusammenkamen und gegen Abstandsverbot, Maskenpflicht und Alkoholverbot verstießen. Die Polizei hatte sich das bunte Treiben sehr lange angeschaut, bevor sie gegen Mitternacht eingeschritten war.

Polizeipräsident Gerhard Bereswill räumte ein, es seien anfangs nicht genügend Einsatzkräfte vor Ort gewesen, um die Menschenansammlung aufzulösen. Erst nachdem aus anderen Revieren in der ganzen Stadt weitere Beamt:innen zusammengezogen worden seien, habe sich der Einsatzleiter zum Eingreifen entschlossen. Bereswill kündigte an, am kommenden Wochenende mehr Einsatzkräfte vor Ort zu haben, um frühzeitiger eingreifen zu können. „Wir werden etwa den Personaleinsatz haben, den wir im vergangenen Jahr erst im Mai und Juni gebraucht haben“, so Bereswill.

Bilder wie im vergangenen Sommer auf dem Opernplatz, als es zu schweren Ausschreitungen mit der Polizei kam, sollen aber auf alle Fälle vermieden werden. Bereswill gab an, mit dem zunehmenden Alkoholgenuss der Leute werde die Polizei in Uniform nur noch als Feindbild gesehen, die keinen Zugang zu den Feiernden finde. Zur Deeskalation will die Stadt daher Menschen als Botschafter gewinnen, die im Umgang mit jungen Leuten Erfahrung haben und auf die eher gehört werde. Konkrete Namen konnte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) noch nicht nennen, auch sei es für das kommende Wochenende noch nichts mit der zivilen Kommunikationsunterstützung für die Polizei.

Verstärkt werden sollen zudem noch die visuellen Hinweise auf Gebote und Verbote. So sei angedacht, an beliebten Orten auch auf dem Boden Hinweise anzubringen, wie das schon in Mainz praktiziert werde. OB Feldmann räumte ein, dass viele Menschen die „Schnauze voll“ hätten von den Maßnahmen. Immerhin seien die Beschränkungen nicht mehr ganz so drastisch wie im vergangenen Frühjahr, als sogar Spielplätze geschlossen waren.

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