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Frankfurt: Zentrum für die Lunge

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Chefarzt Bargon wechselt vom Elisabethenkrankenhaus zu den Rotkreuz-Kliniken.

Der Chefarzt der Inneren Medizin und Leiter des Lungenkrebszentrums am Elisabethenkrankenhaus, Joachim Bargon, wechselt zum 1. November zu den Rotkreuz-Kliniken. Dort wird ein neues Zentrum für Lungenerkrankungen entstehen. Wie die Rotkreuz-Kliniken mitteilen, wird Bargon von einem „umfassenden Team“ aus spezialisierten Ärzten und Pflegekräften begleitet, die in der Betreuung von Lungenkranken und ihren besonderen Bedürfnissen sehr erfahren seien.

Das Leistungsspektrum der neuen Abteilung beinhaltet neben der Behandlung aller pneumologischen Erkrankungen wie Asthma oder einer Infektion der Lunge auch die onkologische Versorgung. Der neue Chefarzt wird von den Rotkreuz-Kliniken mit den Worten zitiert, dass sein Zentrum vor allem auch mit der „exzellenten Kardiologie“ sehr gut zusammenarbeiten werde. Viele Menschen hätten sowohl Probleme mit der Lunge als auch mit dem Herzen. Die Rotkreuz-Kliniken betreiben in Frankfurt zwei Standorte im Nordend, in der Königswarterstraße 16 und der Scheffelstraße 2–14. Sie haben 300 Betten und 600 Beschäftigte.

Die Artemed-Gruppe, die das Elisabethenkrankenhaus vor kurzem übernommen hat, erklärte auf Anfrage, die Fortsetzung der Lungenheilkunde sei sichergestellt. Es handele sich um „einen großen Schwerpunkt unseres Hauses mit wachsender Relevanz“. Tatsächlich sei ein Ausbau dieser Abteilung geplant, auch wolle man das Lungenkrebszentrum und die Thoraxchirurgie stärken. Ein „hervorragender Nachfolger“ für Bargon sei bereits gefunden und werde demnächst der Öffentlichkeit vorgestellt.

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