1. Startseite
  2. Frankfurt

Frankfurt: Zeitplan für die Mobilitätswende

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Florian Leclerc

Kommentare

Die S-Bahn ist eine Säule der Mobilitätswende. Foto: Christoph Boeckheler
Die S-Bahn ist eine Säule der Mobilitätswende. Foto: Christoph Boeckheler © christoph boeckheler*

Der Magistrat soll ein Strategiepapier zur Mobilitätswende prüfen, welches das Bündnis Verkehrswende vorgelegt hat. Die Linke im Römer fordert auch einen Zeitplan für die Umsetzung.

Im Mai hatte das Bündnis Verkehrswende Frankfurt ein Strategiepapier zur Mobilitätswende in Frankfurt vorgestellt. Nun fordert die Linke im Römer vom Magistrat, das Konzept „Alternativen zur Autobahnplanung im Frankfurter Osten“ auf seine Umsetzbarkeit zu prüfen und einen Zeitplan für die einzelnen Projekte zu nennen.

Das Strategiepapier sieht unter anderem den beschleunigten Ausbau der nordmainischen S-Bahn vor, eine U-Bahn-Linie U4 bis nach Maintal, den Rückbau einer Fahrbahn der A66, Expressbusse aus dem östlichen Umland, mehr Regionalverkehr zwischen Kinzigtal und dem Raum Aschaffenburg bis Frankfurt, eine Regionaltangente Ost, günstige Tickets zwischen Frankfurt und Hanau sowie ein 365-Euro-Ticket in Hessen. Einen Ausbau der Autobahnen A66 und A661 will das Bündnis Verkehrswende verhindern,

Autoarmer Stadtteil Riederwald statt Riederwaldtunnel

Die Linke im Römer weist darauf hin, dass ein Autobahnausbau mehr Verkehr mit sich bringen werde und die Mobilitätswende sowie eine Klimaneutralität bis 2035 in Frankfurt konterkariere. „Im Frankfurter Osten braucht es dringend Verkehrsalternativen zum Riederwaldtunnel“, so die Linke im Römer.

Dazu zähle auch die Weiterführung der U7 über die Leuchte bis ans Riedbad, die von der Stadt Bad Vilbel jüngst abgelehnte Straßenbahn von Bad Vilbel nach Frankfurt und die Wiederinbetriebnahme der U-Bahn vom Riederwald über die Gewinnerstraße nach Seckbach und Bergen. Zusätzlich soll die Stadt den Fußverkehr stärker fördern. Das Bündnis Verkehrswende hatte die Umwandlung des Stadtteils Riederwald zu einem autoarmen Stadtteil vorgeschlagen. Die Linke im Römer sieht die Stadt in der Pflicht, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern weitere Maßnahmen zu entwickeln.

Das Bündnis Verkehrswende besteht aus dem Aktionsbündnis unmenschliche Autobahn, dem BUND Frankfurt, der Bürgerinitiative Grüne Lunge am Günthersburgpark, der Bürgerinitiative Riederwald, Greenpeace Frankfurt, Frankfurt 22 und dem VCD Rhein-Main.

Auch interessant

Kommentare