1. Startseite
  2. Frankfurt

Frankfurt: Wüst spürt Interesse an Ansiedlungen

Erstellt:

Von: Christoph Manus

Kommentare

Der Industriepark Griesheim soll ein modernes Gewerbequartier werden. Der Projektentwickler rechnet mit einer Investionssumme von mindestens einer Milliarde Euro.
Der Industriepark Griesheim soll ein modernes Gewerbequartier werden. Der Projektentwickler rechnet mit einer Investionssumme von mindestens einer Milliarde Euro. © Rolf Oeser

Die Frankfurter Wirtschaftsdezernentin zieht nach der Immobilienmesse Expo Real ein positives Fazit. Hoffnungen setzt sie etwa in die Neuausrichtung des Industrieparks Griesheim.

Große Hochhauspläne oder andere spektakuläre Projekte für Frankfurt sind diesmal nicht auf der Immobilienmesse Expo Real vorgestellt worden. Die Frankfurter Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (FDP), die mit Planungsdezernent Mike Josef (SPD), Wirtschaftsförderer Oliver Schwebel und Beschäftigten mehrerer städtischer Ämter in München war, zieht nach dem jährlichen Branchentreffen dennoch eine positive Bilanz. Die Stimmung sei besser als erwartet gewesen, sagt sie. Die Baubranche stünde vor großen Herausforderungen. Der Krieg, die Energie- und die Corona-Krise, der Klimawandel und der Fachkräftemangel gingen nicht spurlos an dieser vorbei. Trotzdem sehe sie der Zukunft positiv entgegen.

Hoffnungen setzt Wüst etwa auf die begonnene Neuentwicklung des weitgehend brachliegenden Industrieparks Griesheim im Frankfurter Westen. In Frankfurt gebe es weiterhin eine starke Nachfrage nach gewerblichen Entwicklungen. Umso mehr freue es sie, „dass mit der Frankfurter Westside auf 73 Hektar mit perfekter Verkehrsanbindung für die Unternehmen und die Arbeitswelt von morgen Frankfurts Gewerbe- und Industriequartier der Zukunft entsteht“.

Schwebel lobt die gute Zusammenarbeit mit den anderen Kommunen in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Der einheitliche Auftritt an einem Gemeinschaftsstand habe gezeigt, wie gut die Partner miteinander vernetzt seien. Die zukünftige Gestaltung der hiesigen Region sei auch Thema des Programms in der „Metropolarena“ gewesen, heißt es. Dort sei es zudem etwa um Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft und den Flughafenstadtteil Gateway Gardens gegangen.

Auch interessant

Kommentare