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Auch die Zeil wird sich in Zukunft. verändern.
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Auch die Zeil wird sich in Zukunft. verändern.

Frankfurt

Frankfurt: Workshops und Panels für die Stadt der Zukunft mit Kampfsportler bis Datingexpertin

  • Kathrin Rosendorff
    VonKathrin Rosendorff
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Im September feiert das neue Veranstaltungsformat S.O.U.P (Shaping our urban phuture ). in der Ex-Sportarena auf 4400 Quadratmetern auf vier Stockwerken seine Premiere. Alle sollen mitdiskutieren. Bürger:innen wie Menschen aus dem Sport, der Gastronomie, Politik und Datingwelt.

Ganz unterschiedliche Menschen, vom Frankfurter Kampfsportler Max Coga über den Ex-Ministerpräsidenten Roland Koch hin zur Datingexpertin und Ethnologin Julia Dombrowski, haben sich angekündigt, um in der Ex-Sportarena nicht miteinander, aber mit anderen zu diskutieren. Das Thema ist „Stadt der Zukunft“.

Die Workshops und Panels sollen über die üblichen Visionen zu Mobilität, Wohnen, Nachhaltigkeit hinausgehen. Es dreht sich so auch um Einsamkeit, Dating, Kunst, Subkultur, Gastronomie, oder die Rolle des Sports. „Wir sprechen über die soziologischen und kulturellen Herausforderungen“, sagt James Ardinast. Der Frankfurter Gastronom und sein Bruder David, die hippe Restaurants im Bahnhofsviertel etabliert haben, sind Mit-Initiatoren des neuen Veranstaltungsformats S.O.U.P (Shaping our urban phuture ). Dieses feiert gegenüber der Hauptwache vom 9. bis 11. September im ehemaligen Kaufhaus auf 4400 Quadratmetern auf vier Stockwerken seine Premiere. Es soll fortan jährlich veranstaltet werden, und wenn alles gut läuft, größer werden und dann an verschiedenen Orten der Stadt passieren. „Wir wollen, dass Frankfurt das Davos der Stadtentwicklung wird“, sagt Ardinast am Montag.

Über 30 internationale Redner:innen sollen kommen. Immobilienentwickler treffen auf Datingexpertinnen. 750 bis 1000 Gäste am Tag dürften gleichzeitig im Gebäude sein, wenn es die Pandemie zulässt. Es soll keine geschlossene Veranstaltung werden, sondern, wie Ardinasts Mitinitiator Nico Ubenauf, Vorstand des Eventdienstleisters „satis&fy“ betont: „Alle sollen mitmachen können. Es soll eine Diskussion inmitten der Gesellschaft sein. Und eben keine, bei der nur Old White Men miteinander diskutieren.“ Dabei wird nicht nur wie auf einer Clubhouse Stage diskutiert und live gestreamt, sondern auch Schnitzeljagden sind geplant. Die Signa Real Estate, der das Gebäude gehört, stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung. „Wir glauben an die Innenstadt von morgen“, sagt Tobias Sauerbier, der Deutschland-Geschäftsführer der Signa Real Estate.

Die Pressekonferenz ist im zweiten Stock der Ex-Sportarena, außer den Stühlen für die Journalist:innen ist das Stockwerk leer geräumt. Am Samstag war im Erdgeschoss der letzte Tag des Modeoutlets „Dress for Less“. In Zukunft sollen hier im Gebäude Büros, Gastronomie und Geschäfte entstehen. Das Kaufhaus auf vier Etagen sei wohl bald ein Dinosaurier, sagt Ardinast. Oder wie Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) sagt, das Gebäude symbolisiere die Veränderung. Denn die Innenstadt und der Einzelhandel stünden beschleunigt durch die Pandemie und dem Online-Handel vor einem krassen Umbruch. „Städte müssen sich rasant verändern.“ Die Stadt gibt aus dem Topf der Tourismus-Abgabe einen sechsstelligen Betrag. „Es ist eine große Marke, die über Frankfurt hinaus strahlen wird“, so Frank.

Menschen unter 18 Jahren zahlen 25 Euro für das Festivalticket, Studierende 100 Euro. Alle anderen 300 Euro für das dreitägige Festival. Auch dabei sind junge Künstler:innen der HfG Offenbach sowie die Frankfurt University of Applied Sciences und das Architekturmuseum. Der Eintritt zum Foodcourt im Erdgeschoss soll kostenlos sein.

Programm und Tickets

https://s-o-u-p.de

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