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Frankfurt: Woolworth zieht ins frühere Conrad-Gebäude

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Von: Christoph Manus

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Der Elektronikmarkt Conrad an der Konstablerwache in Frankfurt hat im Herbst dicht gemacht. Nun zieht Woolworth in die Räume.
Der Elektronikmarkt Conrad an der Konstablerwache in Frankfurt hat im Herbst dicht gemacht. Nun zieht Woolworth in die Räume. © Monika Müller

Die Kaufhauskette Woolworth öffnet Mitte März eine große Filiale an der Konstablerwache in Frankfurt. Der Laden an der Zeil ist bereits der sechste Standort im Stadtgebiet.

Woolworth kehrt zurück an die Zeil. Die Kaufhauskette will eine Filiale im Eckgebäude Zeil 58 und 64 an der Konstablerwache eröffnen, in dem bis Herbst der Elektronikhändler Conrad zu finden war. Ganz in der Nähe, Zeil 94, hatte das Unternehmen mit Sitz in Unna einst viele Jahre lang ein großes Geschäft betrieben. Dort ist inzwischen ein Primark-Laden.

Die neue Filiale, die nach Angeben eines Woolworth-Sprechers voraussichtlich am 16. März zum ersten Mal öffnet, soll auf einer Verkaufsfläche von etwa 2400 Quadratmetern Kleidung und Schuhe, Haushaltswaren, Schreib- und Spielwaren, Kleinelektronik sowie Snacks und Getränke anbieten. Samt Saison- und Aktionsware seien bis zu 12.000 Artikel zu haben, heißt es. Im Kaufhaus arbeiteten 45 bis 50 Beschäftigte; alle würden neu eingestellt.

Woolworth sieht noch sehr viel Potenzial für weitere Standorte in Frankfurt

Woolworth ist nach einer großen Krise, die 2009 bis zur Insolvenz und vielen Ladenschließungen führte, inzwischen seit Jahren auf Wachstumskurs. 2016 hatte die Kette noch 300 Läden, am Donnerstag eröffnete in Viernheim (Kreis Bergstraße) bereits das 555. Kaufhaus. Schon in wenigen Jahren will Woolworth 1000 Standorte in Deutschland haben.

In Frankfurt wird die neue Filiale an der Zeil die sechste im Stadtgebiet sein. Bisher ist Woolworth in Höchst, Bergen-Enkheim, Bockenheim, Bornheim und im Nordwestzentrum zu finden – und sucht weiter Flächen. Frankfurt biete „noch sehr viel Potenzial für weitere Standorte“, teilt das Unternehmen auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mit. Derzeit prüfe man einige Angebote.

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