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Frankfurt: Wohngebiet Hilgenfeld vor dem Baubeginn

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Von: Christoph Manus

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Nördlich des Frankfurter Bergs, ganz im Norden von Frankfurt, soll ein großes neues Wohngebiet entstehen. Die Pläne sind ambitioniert.
Nördlich des Frankfurter Bergs, ganz im Norden von Frankfurt, soll ein großes neues Wohngebiet entstehen. Die Pläne sind ambitioniert. © christoph boeckheler*

Etwa 2000 Menschen könnten einmal nördlich des Frankfurter Bergs leben. Die ABG will dort etwa 850 Wohnungen errichten. Platz finden sollen dort unter anderem sechs Wohnprojekte.

Die seit mehr als 20 Jahren geplante Bebauung des Hilgenfelds im Norden Frankfurts soll in der zweiten Jahreshälfte beginnen. Das hat die städtische Wohnungsgesellschaft ABG Frankfurt Holding, die auf der rund 14 Hektar großen, überwiegend landwirtschaftlich genutzten Fläche nördlich des Frankfurter Bergs etwa 850 Wohnungen errichten will, jetzt mitgeteilt. Derzeit liefen vorbereitende Maßnahmen.

Die Arbeiten am Bebauungsplan sind noch nicht beendet. Noch liefen die Gespräche über den städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt und der ABG, sagt Mark Gellert, Sprecher von Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Er hielt es für möglich, dass der Vertrag noch in diesem Jahr geschlossen und der Satzungbeschluss für den Bebauungsplan zumindest eingebracht wird. Da der Plan bereits öffentlich auslag, sei es möglich, dass die ABG schon vor dem Satzungsbeschluss mit Arbeiten beginne, hieß es.

Im Frankfurter Norden sollen architektonisch hochwertige Gebäude mit günstigen Mieten entstehen

Die Pläne für das neue Wohngebiet jenseits der Bahn- und S-Bahn-Trasse, in dem einmal 2000 Menschen leben könnten, sind ambitioniert. Dort sollen bewusst architektonisch anspruchsvolle Gebäude mit zugleich möglichst geringen Wohnungsmieten entstehen. Vier Baufelder werden nach Vorschlägen von Büros bebaut, die sich bereits vor gut drei Jahren in einem von der Stadt Frankfurt, dem Deutschen Architekturmuseum und der ABG ausgerichteten Wettbewerb durchsetzen konnten. Bei 40 Prozent der neuen Wohnungen im Gebiet soll es sich um geförderten Wohnungsbau handeln. Auf 15 Prozent der Fläche sollen gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnformen entstehen.

Fünf Projekte erhielten bereits vor drei Jahren den Zuschlag, ihre Wohnprojekte – teils mit Hilfe der ABG – im Hilgenfeld verwirklichen zu können. Um eine weitere Teilfläche im Gebiet können sich solche Projektgruppen nun noch bewerben. Das Grundstück, auf dem 1300 Quadratmeter Bruttogrundfläche realisierbar seien, liegt laut ABG und Stadt an einem der entstehenden Stadtteilplätze in direkter Nachbarschaft zu anderen Projekten.

Bewerbungen sind bis 18. September möglich. Mehr Informationen sind unter wohnungsamt.frankfurt.de oder gemeinschaftliches-wohnen.de zu finden. Telefonische Auskünfte gibt das Wohnungsamt unter 069 / 212 347 03.

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