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Bisher ist der Westen des Frankfurter Gutleutviertels von Gewerbebetrieben geprägt.

Stadtentwicklung

Wohnen in Mainnähe

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Das westliche Gutleutviertel soll sich zu einem gemischten Quartier mit mehreren hundert Wohnungen entwickeln. Das schlägt der Frankfurter Magistrat vor.

Der bisher von Gewerbeflächen geprägte Westen des Frankfurter Gutleutviertels jenseits des Sommerhoffparks könnte sich in den nächsten Jahren zu einem urbanen, gemischt genutzten Quartier mit mehreren hundert neuen Wohnungen entwickeln. Die Lage zwischen Gutleutstraße und Mainufer und die relative Nähe zur Innenstadt bietet nach Vorstellung des Magistrats ein großes Potenzial, um hier ein Viertel mit starker Identität und einer neuen Qualität innerstädtischen Wohnens und Lebens zu etablieren. Eine Schule und eine Kita sollen entstehen, Flächen für Läden, Büros, Handwerk und Dienstleistungen. Um die Voraussetzungen zu schaffen, hat der Magistrat jetzt auf Vorlage von Planungsdezernent Mike Josef (SPD) den Stadtverordneten die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Quartier vorgeschlagen.

Möglichkeiten für eine neue Entwicklung sieht Josef zum einen im Osten des Gutleuthafens. Dort befänden sich bereits heute nur Betriebe, die nicht auf die Anbindung an den Main angewiesen seien. Dort liefen zudem schon 2025 die Mietverträge aus. Weil die Flächen zum überwiegenden Teil der Stadt gehörten, könne dort eine ergänzende Wohnbebauung relativ schnell erfolgen, heißt es. Der Westen des Hafens soll dagegen nicht angetastet werden, auch das Betonwerk soll bleiben können.

Neue Wohnungen können nach Vorstellung des Planungsdezernenten zudem in der bisher sehr abgelegenen Wurzelsiedlung ganz im Westen des Stadtteils entstehen. Im Planungsverfahren soll untersucht werden, ob und wie diese nachverdichtet und ergänzt werden könnte. Prüfen soll die Stadt der Vorlage nach zudem, welche Möglichkeiten es zur energetischen Ertüchtigung der Siedlungshäuser und zur Neuordnung der Wohnungsgrundrisse gibt. Zugleich soll sichergestellt werden, dass die Siedlung in ihren charakteristischen Strukturen erhalten bleibt.

Auch die Flächen des Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrums bieten, wie es in der Magistratsvorlage heißt, Potenzial zur baulichen Erweiterung und stadträumlichen Arrondierung. Der Bereich könne zudem durch eine Aufwertung der Freiflächen und eine stärkere Öffnung des Sommerhoffparks attraktiver werden.

Nach und nach will die Stadt zudem die Uferzone neu gestalten und den Mainuferweg verlängern. Zunächst soll dieser bis zum Sommerhoffpark fortgeführt werden – perspektivisch immer weiter Richtung Griesheim.

Östlich des Parks sollten schon vor Jahren zwei Wohngebäude und ein Wohnheim für Studierende entstehen. Die Arbeiten sind aber immer noch nicht weit vorangekommen.

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