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Frankfurt: Wohnen auf Gärtnereiareal am Günthersburgpark

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Von: Christoph Manus

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Auf dem Areal der ehemaligen Gärtnerei Friedrich an der Dortelweiler Straße sollen bis zu sieben Gebäude mit insgesamt 100 Wohnungen und eine Kita entstehen.
Auf dem Areal der ehemaligen Gärtnerei Friedrich an der Dortelweiler Straße sollen bis zu sieben Gebäude mit insgesamt 100 Wohnungen und eine Kita entstehen. © Christoph Boeckheler

Der Bebauungsplan für das Gelände der früheren Gärtnerei Friedrich am Günthersburgpark ist fertig. Stimmen die Stadtverordnete diesem zu, können bis zu 100 Wohnungen entstehen.

Bis zu 100 Wohnungen und eine Kita könnten in den nächsten Jahren auf dem früheren Gelände der Gärtnerei Friedrich nördlich des Günthersburgparks an der Dortelweiler Straße im Frankfurter Nordend entstehen. Der Magistrat hat jetzt einem Bebauungsplan für das knapp 1,2 Hektar große Areal zugestimmt. Votieren auch die Stadtverordneten für den Satzungsbeschluss, tritt der Bebauungsplan in Kraft.

Der Bebauungsplan sieht sieben Wohngebäude vor. Im größten, das an die Dortelweiler Straße grenzt, soll eine Kita mit drei Gruppen unterkommen. Deren Freiflächen sollen in der Mitte des kleinen neuen Wohngebiets entstehen. Dort ist zudem ein kleiner Platz geplant der als Treffpunkt für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner dienen soll. Die Flächen am südlichen und westlichen Rand des Gebiets sollen einmal den Übergang zum dann erweiterten Günthersburgpark bilden. Dort soll es einen Kinderspielplatz geben.

Etwa 30 geförderte Wohnungen müssen in dem Areal am Günthersburgpark im Nordend entstehen

Nach einem städtebaulichen Vertrag, den die Stadt nach Angaben des Planungsdezernats mit dem Dreieicher Unternehmen FBW-Projektbau geschlossen hat, muss es sich bei 30 Prozent der neu entstehenden Wohnfläche um geförderten Wohnungsbau handeln. Nach Plänen, die Ende 2019 im Ortsbeirat 3 vorgestellt wurden, finden 15 Sozialwohnungen und 15 Wohnungen des Förderwegs 2 in der Blockrandbebauung an der Dortelweiler Straße Platz.

Auf den Weg gebracht hatte das Stadtparlament den Bebauungsplan für das Gärtnereigelände vor fünf Jahren. Damals war geplant, ein „Ernst-May-Viertel“ zu entwickeln, das sich in Zusammenhang mit der geplanten Einhausung der A661 vom Nordend über Bornheim bis Seckbach erstrecken sollte. Allein 1500 Wohnungen sollten nach den damaligen Vorstellungen im „Innovationsquartier“ entstehen, das heute als Areal der „Günthersburghöfe“ bekannt ist. Doch nach einem Kurswechsel der Grünen sind zumindest die bisherigen Pläne vom Tisch. (Christoph Manus)

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