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So sollen die neuen Wohngebäude am nördlichen Frankfurter Mainufer einmal aussehen. Ganz rechts das Apartmenthaus, das die Schweizer Artisa Group errichtet. Bild: Artisa Group
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So sollen die neuen Wohngebäude am nördlichen Frankfurter Mainufer einmal aussehen. Ganz rechts das Apartmenthaus, das die Schweizer Artisa Group errichtet.

Stadtentwicklung

Frankfurt: Am nördlichen Mainufer entstehen neue Wohnungen und Apartments

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Auf der Baustelle am Sommerhoffpark im Gutleutviertel in Frankfurt hat sich lange wenig getan. Der Bau von mehr als 450 Wohnungen und Apartments soll nun voranschreiten.

Frankfurt – Knapp vier Jahre nach dem offiziellen Baubeginn rückt der Bau neuer Apartments und Wohnungen zwischen der Main-Neckar-Brücke und dem Sommerhoffpark im Frankfurter Gutleutviertel nun näher. Die Schweizer Artisa Group will den von International Campus begonnenen Bau eines Gebäuderiegels an der Bahnstrecke fortsetzen. Ziel des neuen Eigentümers ist, dass die gut 330 möblierten Apartments, die in dem Neubau Platz finden sollen, im Sommer 2023 bezogen werden können.

Die 25 bis 45 Quadratmeter großen Wohnungen sollen jeweils für mindestens sechs Monate vermietet werden. Aus Schallschutzgründen werden alle Apartments Richtung Westen ausgerichtet. Die Bewohner:innen sollen mehrere Gemeinschaftsräume nutzen können, die Rede ist etwa von Co-Working-Möglichkeiten.

Wohnen in Frankfurt: Hohe Nachfrage nach Apartments

Obwohl in den vergangenen Jahren viele möblierte Apartments in Frankfurt auf den Markt gekommen sind, sieht Holger Hagge, der die deutsche Niederlassung der Artisa Group leitet, weiterhin eine hohe Nachfrage nach dieser Wohnform. Auch die Pandemie habe daran nichts geändert, sagt er im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau.

Die Mieten für die möblierten Apartments sollen laut Artisa Group „konkurrenzfähig zu traditionellen Mietwohnungen desselben Standards sein“. Konkreter wollte sich Hagge noch nicht äußern. Betreiber des Gebäuderiegels, den der inzwischen verstorbene Architekt Magnus Kaminiarz entwarf, soll ein Unternehmen der Artisa Group sein.

Bis Ende 2023 sollen neue Möglichkeiten zum Wohnen in Frankfurt am Mainufer fertig sein

Auch der Bau zweier elf- und 20-geschossiger Gebäude im Areal, die Platz für 44 und 83 Wohnungen und eine Kita bieten sollen, geht nun weiter. Wie der Investor Aberdeen Standard Investments auf Anfrage mitteilt, sollen die Rohbauarbeiten im zweiten Halbjahr fortgeführt werden. Die Fertigstellung der Wohnungen, die allesamt vermietet werden sollen, sei bis Ende 2023 geplant, heißt es.

Der Bau der drei Wohngebäude westlich des Westhafens war schon im Jahr 2015 angekündigt worden. Seitdem gab es immer wieder Phasen langen Stillstands. Viel Zeit kostete etwa die Frage, wie mit einem Ammoniaklager in der Nähe umzugehen sei. Inzwischen ist dieses eingehaust. (Christoph Manus)

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