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Konjunktur

Frankfurt: Wirtschaft hofft auf Nach-Corona-Zeit

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Stimmung im IHK-Bezirk Frankfurt verbessert sich. Gastgewerbe und Handel leiden aber immer noch. Die Industrie- und Handelskammer fordert rasche Öffnungen.

Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie blicken die Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt im Durchschnitt wieder leicht positiv in die Zukunft. Sie bewerten nach Zahlen einer Konjunkturumfrage unter rund 3000 Betrieben auch ihre gegenwärtige Lage wieder etwas besser. Dass sich die Stimmung verbessert, zeigt für IHK-Präsident Ulrich Caspar, „dass die Wirtschaft auf eine baldige Überwindung der Pandemie setzt“.

Noch immer ist die Situation der Unternehmen in Frankfurt, im Hochtaunuskreis und Main-Taunus-Kreis aber je nach Branche sehr unterschiedlich. Caspar spricht von einer „klaren Zweiteilung der Wirtschaft“. Industrie und Logistik gehe es vergleichsweise gut. Industriebetriebe berichteten von gestiegenen Auftragseingängen und zunehmenden Exporten, was sich auch positiv auf andere Branchen, etwa Dienstleister für die Industrie auswirke.

Gastronomie, Tourismus und Handel leiden aber unverändert unter der derzeitigen Situation. Im Einzelhandel befürchten nach Zahlen der Konjunkturumfrage 17 Prozent der befragten Unternehmen eine Insolvenz. Im Gastgewerbe und bei personenbezogenen Dienstleistern sehen sich jeweils 13 Prozent von einer möglichen Insolvenz bedroht.

Caspar drängt die Politik, „die Wirtschaftsbremse“ zu lösen, also Öffnungen zu ermöglichen. Er verweist auf die umfangreichen Hygienekonzepte, die die vom Lockdown betroffenen Branchen erarbeitet hätten. „Vor allem sollte umgehend ein uneingeschränkter Normalbetrieb der Wirtschaft mit Geimpften und Genesenen ermöglicht sein“, fordert der IHK-Präsident. Davon profitierten auch Menschen, die noch nicht geimpft seien. Denn dann würden Betriebe, die derzeit von Unterstützungen abhängig seien, wieder zu Steuerzahlern.

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