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Die Heimatsiedlung im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen soll mit Geld von Bund und Stadt modernisiert und weiterentwickelt werden.
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Die Heimatsiedlung im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen soll mit Geld von Bund und Stadt modernisiert und weiterentwickelt werden.

Wohnungsbau

Frankfurt will Siedlungen der Moderne aufwerten

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die Stadt will das Erbe des Neuen Frankfurt bewahren und die vor knapp 100 Jahren entstandenen Siedlungen weiterentwickeln. Drei von ihnen stehen dabei besonders im Fokus.

Die geplante Aufwertung und Weiterentwicklung von drei Siedlungen des Neuen Frankfurts rückt näher. Der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef (SPD) hat jetzt eine Vorlage in den Magistrat eingebracht, die regelt, wie die Stadt die Instandsetzung und Modernisierung des Gebäudebestands und der Grün- und Freiflächen in der Römerstadt, in Riederwald-Ost und der Heimatsiedlung fördert. Dafür stehen fünf Millionen Euro aus dem Bundesförderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ und 2,5 Millionen Euro von der Stadt zur Verfügung.

Ziel sei es, das baukulturelle und wohnungsbauliche Erbe des Neuen Frankfurts zu erneuern und weiterzuentwickeln, sagt Josef. Es gelte, nicht nur die denkmalgeschützte Bausubstanz zu bewahren und die Qualitäten der unter Stadtbaurat Ernst May entstandenen Siedlungen wiederzubeleben, sondern auch die Wohnnutzung und den Erhalt bezahlbaren Wohnraums zu stärken.

Die Siedlungen des Neuen Frankfurts, die in den Jahren 1925 bis 1932 entstanden, gelten als wichtigster Beitrag der Stadt zur Architektur der Moderne. Die Stadt Frankfurt versucht gerade zum zweiten Mal, diese als Unesco-Welterbe anerkennen zu lassen.

Die Stadt will Anwohner:innen und andere Akteurinnen und Akteure vor Ort mit verschiedenen Formaten an den Planungsprozessen zur Erneuerung der Siedlungen beteiligen. Ein Begleitprogramm, das in Zusammenarbeit mit Museen entsteht, soll die Öffentlichkeit und die Bewohnerschaft für das baukulturelle Erbe sensibilisieren.

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