Betreuung

Frankfurt will Kita-Öffnung im Sommer

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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Nach den Ferien sollen alle Kinder wieder in ihre Einrichtungen gehen. Die Bildungsdezernentin fordert regelmäßige Corona-Tests.

Die Frankfurter Bildungsdezernentin Sylvia Weber drängt auf einen Regelbetrieb in den Kindertagesstätten nach den Sommerferien. Sollten die Infektionszahlen so niedrig bleiben wie derzeit, „wäre das zu verantworten“, sagte die SPD-Politikerin am Dienstag im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau.

Derzeit gilt in Hessen der sogenannte eingeschränkte Regelbetrieb. Wie dieser aussieht, hat die Landesregierung den Kommunen und Kita-Trägern weitgehend selbst überlassen. In Frankfurt sollen die Kitas mit 70 Prozent ihrer üblichen Gruppengröße arbeiten. Kinder, die nicht ohnehin Eltern in „systremrelevanten Berufen“ haben und in der Notbetreuung sind, sollen an zwei oder drei Tagen pro Woche die Einrichtung besuchen. Diese Maßgaben würden derzeit auch erreicht, sagte Weber.

Voraussetzung für eine reguläre Öffnung nach den Ferien seien auch regelmäßige Corona-Tests für Kinder und Beschäftigte, so Weber. Damit könne man auf Infektionen schnell reagieren. Sofern sich bei der hessenweiten Studie zudem herausstellt, dass von Kindern keine erhöhte Ansteckungsgefahr ausgeht, könnten auch Erzieherinnen und Erzieher, die der Risikogruppe angehören, wieder in die Einrichtungen kommen.  

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